Gremien. Aufgrund des Ergebnisses der Gemeinderatswahl 2025 kommt es zu einer Neubesetzung im Aufsichtsrat der Stadtwerke Bruck GesmbH. Lorenz Remele wurde von der FPÖ, die das Vorschlagsrecht dafür hat, nominiert. Gernot Egger wird den Aufsichtsrat verlassen.
Eine personelle Änderung gibt es auch im Verwaltungsausschuss für Gemeindewohnungen. Hier folgt
Kletus Schranz auf Vorschlag der ÖVP-Fraktion als neues Mitglied auf Jürgen Klösch, der aus dem Ausschuss ausscheidet.
Für die Funktionsperiode 2026 bis 2031 wurden zudem Bürgermeisterin Susanne
Kaltenegger als Mitglied und Vizebürgermeister Raphael Pensl als Ersatzmitglied in die Tourismuskommission gewählt.
Bürgeranliegen. Bürgermeisterin Susanne Kaltenegger verwies bei Bürgeranliegen oder Anfragen zur Infrastruktur auf die CITIES-App. Mit einem eigens eingerichteten Anliegenmanagement, das von vielen Bruckern bereits intensiv genutzt wird, können Mängel auf kurzem Wege mit Standort und Foto an die Stadtverwaltung geschickt werden. „Diese werden nach Möglichkeit sofort behoben und der Bürger erhält über CITIES schnell eine Antwort, was aus seinem Anliegen geworden ist“, so Fachbereichsleiter Infrastruktur Franz Kirl. Aktuell nutzen 2.355 Bürger diesen neuen Service.
Müllentsorgung. Die Abfuhrordnung wird mit 1. Jänner 2027 geändert. Bauschutt und Grünschnitt sollen künftig ausschließlich bei dem dafür vorgesehenen Entsorgungsunternehmen UWS in Bruck-Einöd angeliefert werden. Zusätzlich werden die Grund- und variablen Gebühren neu festgelegt. Für private Haushalte ist eine Grundgebühr von 34,68 Euro pro Haushalt und Quartal vorgesehen. Die Mindestmenge für Anlieferungen beträgt zehn Kilogramm. Durch die Neuregelung sollen der Verkehr auf der Murinsel, Lärm- und Staubbelastungen sowie Entsorgungskosten reduziert werden.
Dringlichkeitsanträge. Dringlichkeitsanträge, die von den Fraktionen eingebracht wurden, wurden ebenfalls beantwortet. Das trifft etwa auf die Errichtung eines konsumfreien, beschatteten Platzes mit Sitzgelegenheiten am Koloman-Wallisch-Platz oder die Nutzung des früheren Eisstadions als multifunktionale Sport- und Bewegungsfläche. Der erste Antrag wurde abgelehnt, weil die wesentlichen Voraussetzungen für einen hitzetauglichen Aufenthalt am Koloman-Wallisch-Platz bereits vorhanden sind: öffentliche Trinkwasserstellen, ein Brunnen, beschattete Sitz- und Spielbereiche sowie Bäume und mobile Begrünung.
Das abgebaute Eisstadion wiederum ist in seinem aktuellen Zustand nicht für sportliche Aktivitäten geeignet. Vor einer Nutzung wären umfangreiche Abbruch- und Adaptierungsarbeiten erforderlich, darunter die Entfernung der stillgelegten Ammoniakanlage, der Kälteanlage sowie der beschädigten Betondecke und Rohrleitungen. Die dafür veranschlagten Kosten belaufen sich auf rund 122.500 Euro. Der Dringlichkeitsantrag wurde daher ebenfalls abgelehnt.
Die SPÖ brachte zwei neue Dringlichkeitsanträge zum Thema Energiekostenzuschuss und zur Errichtung einer Begegnungszone auf der Murinsel ein. Der Energiekostenzuschuss soll ab 1. Jänner 2027 gewährt werden und pro Haushalt ein Mal pro Jahr in Anspruch genommen werden können. Der Antrag wurde dem zuständigen Fachausschuss für Daseinsvorsorge, Gesundheit und Sport zugewiesen. Der zweite Dringlichkeitsantrag wurde dem Bauausschuss zugewiesen.
Kultur. Auch für das Kulturprogramm 2027 bzw. die Bibliotheksarbeit erhält die Stadt Bruck vom Land Steiermark eine Kulturförderung in Höhe von 6.000 Euro bzw. 1.350 Euro. Voraussetzung für die Auszahlung ist die Unterfertigung eines Fördervertrags und die Annahme der darin enthaltenen Förderbedingungen, die der Gemeinderat nun beschloss.
Energie. Die Stadt Bruck erhält als e5-Gemeinde eine Beitragsförderung des Landes Steiermark in Höhe von 1.437 Euro. Der Gemeinderat beschloss dazu den entsprechenden Fördervertrag.