Das rund eine Tonne schwere Kunstwerk stand rund 30 Jahre im neuen Rathaus. Nun kommt es „in Freiheit“, wie Pitow selbst sagt, und wird künftig Einheimische und Gäste begrüßen und verabschieden, die über die Europabrücke in die Stadt kommen oder sie verlassen. Mit der neuen Platzierung erhält die Skulptur einen prominenten Standort, der ihre Wirkung voll entfaltet.
Der Bildhauer, Maler und Galerist Hermann Pitow zählt seit Jahrzehnten zu den prägenden Kunstschaffenden der Stadt Bruck an der Mur. Geboren 1954, ausgebildet unter anderem bei Alexander Silveri und Josef Pillhofer, verbindet Pitow klassische Bildhauerei mit einer klaren, figuralen Formensprache.
Er gründete den Brucker Künstlerbund, betreibt die Galerie Pitow und hat über 120 Kunstveranstaltungen organisiert. Seine Werke – darunter zahlreiche Skulpturen, Gipsabgüsse und Restaurierungen – prägen das kulturelle Erscheinungsbild der Stadt. Die Pferdeskulptur aus Sölker Marmor ist eines seiner charakteristischen Werke: kraftvoll, klar, naturverbunden und mit hoher handwerklicher Präzision gefertigt.
Der Transport der schweren Marmorskulptur vom Rathaus zum neuen Standort war eine logistische Herausforderung, die der Wirtschaftshof der Stadt Bruck an der Mur mit großer Professionalität gemeistert hat.
Mit Spezialgerät, präziser Planung und viel Erfahrung wurde das Kunstwerk sicher aus dem Rathaus ausgehoben, verladen und zum Brückenkopf transportiert. Die Mitarbeiter sorgten dafür, dass die Skulptur unbeschadet ihren neuen Platz erreichte und dort fachgerecht positioniert werden konnte.