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Bruck unterstützt Gründung des Roten Kreuzes in Zalalövő

Anfang März fand in der ungarischen Stadt Zalalövő die feierliche Fahnenweihe des neu gegründeten Roten Kreuzes statt.

Delegationen von den Einsatzorganisationen und Vertreterinnen und Vertreter der Partnerstädte Zalalövö, Farra d’Isonzo und Bruck an der Mur nahmen an der offiziellen Gründungszeremonie des Roten Kreuzes Zalalövö statt.

(v.l.n.r.) Ambrus Novák und Endre Radics, Vizeobmann und Obmann des neuen Roten Kreuzes Zalaövö, Bürgermeisterin Susanne Kaltenegger, Zalalövös Bürgermeister Antal Gyarmati und Helmut Maier, Ortsstellenleiter des Roten Kreuzes in Bruck an der Mur.

Die Zeremonie wurde im Rahmen eines Städtepartnertreffens abgehalten, an dem Delegationen aus Bruck, vertreten durch Bürgermeisterin Susanne Kaltenegger und Vizebürgermeisterin Andrea Winkelmeier, aus der italienischen Partnerstadt Farra d’Isonzo mit Vizebürgermeister Fabio Verzegnassi, sowie Bürgermeister Antal Gyarmati aus Zalalövő teilnahmen. Auch Vertreterinnen und Vertreter der Einsatzorganisationen aller drei Städte waren anwesend.

Wie das Rote Kreuz in Zalalövő entstand

Der Aufbau der neuen Rotkreuz‑Einheit geht auf ein Treffen im Vorjahr zurück. Damals wandte sich Ambrus Novák aus Zalalövő an die Ortsstellenleitung des Roten Kreuzes Bruck an der Mur mit der Idee, in seiner Heimatgemeinde eine eigene Rotkreuz‑Struktur aufzubauen. In den folgenden Monaten wurden Einsatzuniformen und Erste‑Hilfe‑Material aus Bruck nach Zalalövő gebracht. Seit Oktober 2025 wurde die neue Einheit Schritt für Schritt aufgebaut. Mit der Fahnenweihe wurde sie nun offiziell in den Dienst gestellt.

Neue Einheit bereits aktiv im Einsatz

Die freiwilligen Helferinnen und Helfer in Zalalövő übernehmen bereits wichtige Aufgaben im Gemeindegebiet. Dazu zählen Ersteinsätze als sogenannte First Responder, Unterstützung bei Blutspendeaktionen sowie Lebensmittelverteilungen für sozial benachteiligte Bürger. Damit wurde in kurzer Zeit eine funktionierende Struktur geschaffen, die das lokale Rettungswesen stärkt und die Versorgungssicherheit der Bevölkerung verbessert.

Städtepartnerschaft als Motor europäischer Zusammenarbeit

Bürgermeisterin Susanne Kaltenegger betonte bei der Feier die Bedeutung dieses Projekts für die Städtepartnerschaft und für das europäische Miteinander. Sie hob hervor, dass die Zusammenarbeit der Einsatzorganisationen über Grenzen hinweg ein starkes Fundament für gegenseitiges Verständnis und Solidarität bildet. „Die Entstehung des Roten Kreuzes in Zalalövő zeige, wie wertvoll persönliche Kontakte, ehrenamtliches Engagement und kommunale Partnerschaften für ein friedliches und funktionierendes Europa sind“, so die Bürgermeisterin beim Festakt in der Partnerstadt.