„Mit dem neuen E Müllfahrzeug zeigen wir, dass Klimaschutz und kommunale Dienstleistungen Hand in Hand gehen. Das Fahrzeug ist leise, sauber und ein sichtbares Zeichen dafür, dass wir Verantwortung übernehmen – für die Umwelt, für die Lebensqualität in unseren Stadtteilen und für eine moderne Infrastruktur“, so Bürgermeisterin Susanne Kaltenegger bei der Übergabe des Fahrzeuges an die Mitarbeiter des Wirtschaftsbetriebes.
Die Mehrkosten gegenüber einem vergleichbaren Dieselmodell betragen rund 300.000 Euro, werden jedoch durch eine Förderung von etwa 250.000 Euro nahezu vollständig abgefedert. Die Gesamtkosten inklusive Ladeinfrastruktur liegen bei 730.000 Euro. Der e Actros wird täglich rund 80 Kilometer im Stadtgebiet zurücklegen und dabei jährlich rund 11.000 Liter Diesel einsparen. Geladen wird das Fahrzeug überwiegend mit Strom aus der hauseigenen Photovoltaikanlage am Brucker Wirtschafts- und Umweltbetrieb, was den ökologischen Fußabdruck weiter reduziert.
Betriebsleiter Franz Kirl betont die positiven Erfahrungen der ersten Einsatztage: „Unsere Fahrer sind begeistert – das Fahrzeug fährt ruhig, kraftvoll und extrem leise. Für die Bevölkerung bedeutet das weniger Lärm und keine Abgase. Und für uns ist klar: Ohne die Förderung wäre dieser Schritt nicht möglich gewesen, umso mehr freut es uns, dass wir jetzt ein echtes Zukunftsmodell im Einsatz haben.“
Auch wirtschaftlich rechnet sich der Umstieg: Spätestens nach fünf Jahren amortisiert sich das Fahrzeug – abhängig von Dieselpreis und eigener Stromerzeugung. Mit dem neuen E Müllfahrzeug reiht sich Bruck in eine wachsende Zahl österreichischer Städte ein, die auf elektrische Nutzfahrzeuge setzen. Kommunen wie Graz, Linz oder Klagenfurt haben in den vergangenen Jahren ähnliche Modelle eingeführt – überall mit dem gleichen Ergebnis: weniger Lärm, weniger Emissionen, mehr Lebensqualität.