Innovatives Wohnprojekt

Die Brucker Wohnbau und Siedlungsvereinigung errichtete 26 moderne Wohnungen in der Fraunedergasse 22a. Für 3,9 Mio. Euro entstand in guter Wohnlage ein Gebäude, das zu einem großen Teil in Holzbauweise errichtet wurde.

Die Wohnstadt Bruck an der Mur ist um ein innovatives Wohnbauprojekt reicher. In einem bestehenden Innenhof in der Fraunedergasse wurde ein dreigeschoßiges Wohngebäude errichtet. Die 26 Wohnungen haben eine Größe zwischen 50 und 85 m2 und verfügen allesamt über einen Balkon oder eine Terrasse. Für das Wohnhaus wurde eine Tiefgarage mit insgesamt 26 PKW-Stellplätze inklusive barrierefreier Stellplätze errichtet. Auch die Wohnungen selbst sind barrierefrei oder dafür vorbereitet ausgerichtet.

Auf Basis eines städtebaulichen Wettbewerbs mit vier Teilnehmern wurde das Gebäude in Ziegelbauweise (Erdgeschoß) bzw. in Holzbauweise (1. und 2. Obergeschoß) errichtet. Generell setzt die Brucker Wohnbau bei ihren Projekten verstärkt auf Bauen mit Holz, das durch technische Innovationen, die Holz zu einem Hightech-Werkstoff machten, in völlig neuen Dimensionen möglich ist.

Helmut Krammer, Obmann der Brucker Wohnbau: „Bauen mit Holz ist sicher, schnell und wirtschaftlich. Die ökologischen Vorteile gibt's als Draufgabe noch dazu. Die Wohnungen waren innerhalb kürzester Zeit vergeben, was die hohe Nachfrage nach modernen, zeitgemäßen Wohneinheiten in Bruck an der Mur verdeutlicht.“

Für Bürgermeister Peter Koch spricht auch die gute Lage für das Projekt: „Unsere Stadt verbindet auf einzigartige Weise hohe Lebensqualität im Grünen mit urbanem Lebensgefühl. Mit diesem Wohnprojekt in einem bestehenden Innenhof tragen wir den Vorgaben in unserem Stadtentwicklungskonzept ‚Zuerst verdichten, dann erst neue Flächen erschließen‘ Rechnung. Es handelt sich somit mit Sicherheit um ein richtungsweisendes Projekt für die Zukunft des Wohnbaus in Bruck, da wir hier bestehende Ressourcen nutzen“, meint Koch.

Die Wärmeversorgung erfolgt über die Brucker Biofernwärme. Umgesetzt haben das Projekt das Architekturbüro „Architekturhaus Wienerstraße ZT“ unter der Bauleitung der A3 - Architekten Rudischer Panzenböck Pajduch-GmbH. Seitens der Brucker Wohnbau lag die Projektleitung in den Händen von Heinz Karelly. Die Baukosten betrugen 3,9 Mio. Euro.