„Sehenswürdig“: Die neue Weihnachtsbeleuchtung

Seit gestern erstrahlen die Altstadt und ausgewählte markante Punkte von Bruck an der Mur in neuem Glanz. Mit Lichterlebnissen will die Stadt Bruck gerade in herausfordernden Zeiten ein sichtbares Zeichen für Zusammenhalt und Gemeinsamkeit setzen.

Wer gestern Abend durch Bruck an der Mur mit dem Auto gefahren ist oder einen Spaziergang durch die Stadt gemacht hat, dem ist sie mit Sicherheit ins Auge gestochen: die neue Weihnachtsbeleuchtung. In Zusammenarbeit mit den Stadtwerken Bruck und der Firma Elektro Merl wurden die Altstadt und ausgewählte markante Punkte – etwa der Uhrturm am Schlossberg, der Läufer bei der südlichen Stadteinfahrt und die innerstädtischen Einkaufsstraßen – mit Lichterlebnissen in ein stimmungsvolles Ambiente verwandelt.

„Ziel war es, in der Adventszeit eine Wohlfühl-Atmosphäre zu schaffen, die nicht nur die Bruckerinnen und Brucker anspricht,sondern auch Besucher in ihren Bann zieht. Auch wenn die Geschäfte und der Weihnachtsmarkt aufgrund von Corona derzeit nicht offen haben, unsere Stadt erscheint im wahrsten Sinne des Wortes in einem neuen Licht. Die neue Beleuchtung ist eine weihnachtliche Visitenkarte und soll auch ein Zeichen für den Zusammenhalt in unserer Stadt sein“, meint Bürgermeister Peter Koch.

Die Kosten der Beleuchtung werden von der Stadt Bruck und der Standort und Marketing GmbH getragen. „Das wir jetzt eine top-moderne Beleuchtung bekommen, ist auch dem Ende September aufgelösten lokalen Tourismusverband zu verdanken. Dieser ermöglichte seinerzeit mit seinem Zuschuss zur Konzepterstellung erst, dass der Grundstein dafür gelegt wurde“, berichtet Erich Weber.

Besonderer Wert wurde bei der Auswahl der neuen Beleuchtung auf den behutsamen Umgang mit Lichtemission, eine lange Lebensdauer der LEDs und einen geringen Energieverbrauch gelegt. Bei einem Teil der Beleuchtungskörper konnte auf österreichische Produkte zurückgegriffen werden, sodass auch Wertschöpfung im Land bleibt. Neben dem Beleuchtungselement, das bei der Abstimmung im Dezember 2019 die meisten Stimmen der Bruckerinnen und Brucker erhalten hat, zieren noch fünf weitere unterschiedliche Motive mit klingenden Namen wie z.B. „Nordic Starlight“, „Starry Sky“ oder „Winter Wing“ die Straßen und Plätze – einzelne sogar mit Farbänderungsmodus zwischen kaltweiß und warmweiß.

Die Idee dahinter ist, beim Flanieren Abwechslung zu bieten und zum Stadtrundgang zu animieren. „Die neue Beleuchtung am Schlossberg und am Läufer im  Turbokreisverkehr wurden von eigens dafür ausgebildeten Kletterern montiert“, informiert Dominik Merl, der zusammen mit 1. Vizebürgermeisterin Andrea Winkelmeier, Erich Weber und Peter Rieser, dem früheren Obmann des nunmehr aufgelösten Tourismusverbandes, die Weihnachtsbeleuchtung erstmals aktivierte.