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Das Rathaus ist wieder für alle Bürgerinnen und Bürger geöffnet.

Das Rathaus ist geöffnet:
Mo. bis Do. von 6.30 bis 18.30 Uhr, Fr. von 6.30 bis 17.00 Uhr. Keine Voranmeldung mehr notwendig.

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Mo. bis Do. von 7.30 bis 16.30 Uhr, Fr. von 7.30 bis 12.30 Uhr.

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Montag bis Freitag 8 bis 12 Uhr und Dienstag zusätzlich von 14 bis 16 Uhr.

Die Eingänge Kirchplatz und neben dem Bürgerbüro bleiben bis auf weiteres geschlossen.
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Bruck an der Mur bittet zur Wahlurne

Erstmals findet am 19. September 2021 in Bruck an der Mur eine Volksbefragung zur Zukunft und zur Finanzierung der Bildungseinrichtungen statt. Im Gemeinderat wurden außerdem ein Bildungskonzept für die Kinderbetreuungseinrichtungen und Volksschulen, die Sanierung von Gemeindewohnungen sowie ein neues Hubrettungsgerät für die Feuerwehr beschlossen.

Der Gemeinderat der Stadt Bruck beschloss mehrheitlich, eine Volksbefragung zum Thema Forstverkauf und Investitionen in die Kinderbetreuungs- und Bildungseinrichtungen durchzuführen. Während die SPÖ sowie die beiden Gemeinderäte der Grünen und der NEOS für die Volksbefragung stimmten, votierten die ÖVP, FPÖ und die KPÖ dagegen. Für die FPÖ ist die Frage suggestiv gestellt, ÖVP und KPÖ führten neben der Fragestellung auch die mit der Volksbefragung verbundenen Kosten als Ablehnungsgrund an.

Die genaue Fragestellung der Volksbefragung, die am Sonntag, den 19. September 2021 abgehalten wird, lautet: „Soll ein Teil des Forstes der Stadtgemeinde Bruck an der Mur, nämlich das Forstrevier Zlatten in der Gemeinde Pernegg an der Mur, verkauft werden und mit diesem Erlös Investitionen in die Bildungs- und Kinderbetreuungseinrichtungen (insbesondere Kinderkrippen, Kindergärten, Horte, Ganztagsschulen, Volksschulen) der Stadtgemeinde Bruck an der Mur finanziert werden?“

Alle Brucker ab 16 Jahren sind stimmberechtigt. Um die Bürger umfassend über die Volksbefragung zu informieren, sind Sonderamtsblätter sowie Bürger- und Online-Sprechtage geplant.

Bildungskonzept. Parallel dazu wurde ein Bildungskonzept für die Brucker Pflichtschulen beschlossen. Es stehen umfangreiche Investitionen an. Als erster Schritt soll die Mittelschule Bruck in den kommenden Jahren umfassend saniert und umgebaut werden. Während in Oberaich die Installierung einer dritten Hortgruppe im Raum steht, werden in der Volksschule Knottingerstraße vorerst nur Sanierungsmaßnahmen durchgeführt. Eine Neugestaltung der Schule mit der Errichtung eines Turnsaals soll ab 2025 umgesetzt werden. Bei der Volksschule und dem Kindergarten Pischk steht aufgrund sinkender Kinderzahlen eine Schließung im Raum. Die Kinder würden dann auf andere Volksschulen aufgeteilt.

Katastrophenschutz. Bruck an der Mur rüstet sich für etwaige Notfälle und baute in den vergangenen Monaten ein Zivil- und Katastrophenschutzmanagement auf. Dazu wurde ein Katastrophenschutzplan erstellt sowie eine Wettersoftware und ein Alarmierungssystem für den behördlichen Einsatzstab angekauft. Für Herbst 2021 sind Informationsabende für Bürger und Workshops geplant.

Für die kommenden Jahre sind die Erhebung und Planung eines Katastrophenschutzlagers, die technische Aufrüstung der Notanlaufstellen und die Aufstockung des Hochwasserschutzes angedacht. Die Kosten bis 2025 betragen 280.000 Euro.

Neues Fahrzeug. Die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Bruck erhält ein neues Hubrettungsgerät. Dieses dient dazu, Menschenleben aus Höhen und Tiefen zu retten sowie Löscharbeiten in flexibler Höhe durchzuführen. Die neue Hubrettungsbühne mit einer Rettungshöhe von mehr als 40 Metern kostet 1,21 Mio. Euro, wobei der Beitrag der Stadt Bruck neben Förderungen des Landesfeuerwehrverbandes (480.000 Euro) und der Zuzahlung der Kameradschaftskassa (100.000 Euro) 639.000 Euro beträgt.

Wohnungen. Für Gesprächsstoff sorgte der Tagesordnungspunkt Bewirtschaftung der Gemeindewohnungen, wo nunmehr ein Objektivierungsgutachten zum Thema Indexierung vorliegt.

Dies wurde in der nicht-öffentlichen Sitzung behandelt, da es sich „um vertrauliche, schützenswerte Daten Dritter handelt“, wie Finanzstadtrat Werner Anzenberger ausführte. Die weitere Vorgehensweise und etwaige Beschlüsse würden ohnedies in einer der nächsten Gemeinderatssitzungen behandelt.

Über eine Mio. Euro investiert die Stadt Bruck in die Sanierung von Gemeindewohnungen. Davon profitieren Wohnungen in der Bergstraße, Fraunedergasse, Schillerstraße, Körnerstraße, Hubertusstraße, Flurgasse und Knottingerstraße. Beginn der Sanierungen ist im Juli 2021.

Musikschule. Die Tarife für den Besuch der Musikschule werden angepasst. Die Eltern- bzw. Schülerbeiträge betragen bei Kursfächern ab sechs Personen künftig 247 Euro pro Jahr, der Gemeindebeitrag 121 Euro. Für Kursfächer zwischen vier und fünf Personen werden die Eltern- bzw. Schülerbeiträge mit 370 Euro pro Jahr festgelegt, der Gemeindebeitrag macht 235 Euro aus. Für ordentliche Schüler im Hauptfach (Kinder u. Jugendliche) beläuft sich der Eltern- bzw. Schülerbeitrag auf 499 Euro pro Jahr, der Gemeindebeitrag erhöht sich auf 510 Euro.

Rauchverbot. Der Gemeinderat beschloss ein Rauchverbot für alle öffentlich zugänglichen Kinderspielplätze in Bruck, die im Eigentum der Stadt stehen oder von dieser verwaltet werden. Umfasst sind neben den Spielflächen einschließlich etwaiger Spielgeräte auch die Wege, Pflanzungs und Rasenflächen sowie Einrichtungen wie Tische, Bänke und Stühle. Damit wird eine Anregung des Kinderparlaments umgesetzt.

Ausschüsse. Änderungen gab es bei den Referenten und den Fachausschüssen. Die eigene Funktion der Wirtschaftsreferentin wurde mit 1. Juli 2021 eingestellt. Die Wirtschaftsagenden, die bisher von Gemeinderätin Alexandra Haider (ÖVP) ausgeführt wurden, wurden zur Chefsache erklärt und künftig von Bürgermeister Koch übernommen.

Gemeinderat Christian Mayer (SPÖ) ist neu im Fachausschuss für Stadtentwicklung, Bau und Verkehr vertreten, Gemeinderätin Silke Reitbauer-Rieger (SPÖ) im Fachausschuss für Bürgerservice, Soziales, Gesundheit und Wohnen, Gemeinderätin Carina Nemeth (SPÖ) im Fachausschuss für Kultur, Jugend und Bildung sowie Stadtrat Peter Schlagbauer (SPÖ) im Fachausschuss für Finanzen und Wirtschaft.

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