FaceBook

Rathaushotline:
+43(0)3862 890 3330

Eingeschränkter Parteienverkehr
im Rathaus

nur nach telefonischer
Voranmeldung und nur
von 8 bis 12 Uhr

Wir bitten um ihr Verständnis!

Aktuelles aus dem Gemeinderat

Die weitere Vorgehensweise bei den Bildungseinrichtungen und die Berichte der Referenten standen im Mittelpunkt der  Gemeinderatssitzung vom 11. Februar 2021.

Norske Skog. Bezüglich der Errichtung eines Kessels für Reststoff-Verbrennung bei der Norske Skog, die zuletzt auch Anrainer aus Kapfenberg beschäftigte, betonte Bürgermeister Peter Koch, dass die Verantwortlichen der Papierfabrik mit der Gemeinde Kapfenberg in Kontakt stehen, um etwaige Bedenken auszuräumen. Koch führte zudem an, dass die Stadt Bruck selbst das Bundesumweltamt beauftragt hatte und auch eine Umweltverträglichkeitsprüfung durchgeführt wurde.

Wie Gert Pfleger von der Norske Skog betont, wird in dem „modernsten Kessel Europas“ kein Müll, sondern nur klar definierte Reststoffe verbrannt werden. Ende 2021 geht die Anlage in Betrieb. Durch den neuen Kessel werden jährlich 150.000 Tonnen CO2 aus fossilen Brennstoffen eingespart. Insgesamt werden 72 Millionen Euro in die Verbrennungsanlage investiert, die eine „wesentliche Basis für die strategische Weiterentwicklung des Unternehmens“ sei, wie Pfleger sagt.

Bildung. In der Fragestunde wurde auch der Bildungscampus thematisiert. „Wie geht es jetzt weiter, wenn der Bildungscampus im Leiner nicht kommt“, fragte Gemeinderätin Carina Nemeth (SPÖ). „Wir müssen, um ordentlich in unsere Bildungseinrichtungen investieren zu können, einen Teil der Bewirtschaftung unseres Vermögens anders regeln. Dafür gibt es aktuell keine Mehrheit. Wenn wir blockiert werden, etwas für die Bildung zu tun, dann müssen wir auch die Option einer Volksbefragung ins Auge fassen“, meinte Koch.

Dem entgegneten 2. Vizebürgermeisterin Susanne Kaltenegger (ÖVP) und Stadtrat Helmut Sommer ihre Bedenken zur finanziellen Situation der Stadt: „Es wäre unverantwortlich, eine so große Investition wie den Bildungscampus in unser aktuellen Finanzsituation umzusetzen. Die Entscheidung ist uns nicht leicht gefallen, aber wir können uns aktuell eine solche Investition nicht leisten“, so Kaltenegger.

Finanzstadtrat Werner Anzenberger (SPÖ) meinte in seinem Bericht, jetzt nur über das Sparen zu sprechen, werde die Stadt Bruck in echte Probleme bringen. Gerade in Zeiten wie diesen müsste Bruck so wie andere Städte in die Zukunft investieren. „Ohne Veräußerung des Forstes ist die Liquidität der Stadt gefährdet, zum anderen wird sich auch die Vermögensbilanz verschlechtern. Nur durch Investitionen fließen Mittel in unser Budget ein, die nicht zurückgezahlt werden müssen“, meinte Anzenberger. Das Thema wird den Gemeinderat mit Sicherheit auch in den nächsten Sitzungen beschäftigen.

Referenten. Weitere Tätigkeitsberichte präsentierten dem Gemeinderat Wohnungsreferentin Nicole Midl, Frauenreferentin Silke Reitbauer-Rieger, Sportreferent Christian Mayer und Judith Dornhofer, Referentin für Zusammenleben.

Wohnen. Die Stadt Bruck vergab im Jahr 2020 insgesamt 115 Wohnungen und sechs Tiefgaragenplätze an neue Mieter. Von den 712 Gemeindewohnungen stehen derzeit 112 leer, davon sind wiederum 69 sanierungsbedürftig. „Die bessere Bewirtschaftung der Gemeindewohnungen steht ganz oben auf unserer Agenda und wird uns in dieser Periode intensiv beschäftigen“, meinte dazu Finanzstadtrat Anzenberger.

Frauen. Neue Akzente als Frauenreferentin möchte Silke Reitbauer-Rieger setzen. Für das Jahr 2021 sind Frauenstammtische und Beratungen in der Stadtbücherei sowie die Abhaltung von Selbstbehauptungskursen für Mädchen und Frauen geplant. Ein Mal pro Jahr wird künftig der Brucker Frauenpreis – benannt nach der früheren Musikschuldirektorin Liselotte Zechner – an Persönlichkeiten, die sich besonders für Frauen engagiert haben, verliehen.

Sport. Im Sportbereich wurden Sportförderungen für die BT Füchse (25.000 Euro) und den SC Bruck (20.000 Euro) beschlossen. Sportreferent Christian Mayer berichtete über geplante Projekte wie den weiteren Ausbau der Mountainbikestrecken im Stadtgebiet oder infrastrukturelle Maßnahmen auf der Murinsel, die vor allem Kindern zu Bewegung und Sport animieren sollen. Mayer forderte zudem eine rasche Öffnung der Sportstätten für den Breitensport, die Stadt werde auch Initiativen wie das polysportive Projekt „Little Giants“ von Hermann Zrim und Sportkooperationen mit der Neuen Mittelschule und dem Gymnasium intensivieren.

Zusammenleben. Gemeinderätin Judith Dornhofer berichtete über Projekte in den Bereichen Integration und Soziales. Initiativen wie gemeinnützige Beschäftigung von Asylwerbern, das Netzwerktreffen Integration und die Sommerschule fanden heuer großen Anklang.

Soziales. Die Team Österreich Tafel siedelt im Februar von der Herzog-Ernst-Gasse auf den Minoritenplatz 11. Nach Umbauarbeiten im Objekt, in dem früher Optik Nömayr untergebracht war, erfolgt Anfang März die erste Ausgabe an bedürftige Bürger. Die Miete und die Betriebskosten werden ebenso wie die Maklergebühren von der Stadt übernommen, die Jahreskosten betragen 11.200 Euro.
 

Suchen


WetterOnline
Das Wetter für
Bruck an der Mur
Mehr auf wetteronline.de

Webcam Bruck an der Mur - oeffnet in neuem Fenster


Stadtplan


Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Datenschutzerklärung Ok