Bruck sagt „Alkohol am Steuer“ den Kampf an
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In Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsressort des Landes soll es - unter dem Titel „Responsible Driving“ - dem Alkohol am Steuer an den Kragen gehen.
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Wo kann und soll man mit diesem sensiblen Thema den Hebel ansetzten? Am sinnvollsten ist es natürlich bei den Jugendlichen. Die Stadt hat daher im Rahmen des Langzeitprojekts „Lebensgenuss an der Mur“, das sich mit dem verantwortungsvollen Umgang mit Genussmitteln beschäftigt, gemeinsam mit dem Land Steiermark, dem Kuratorium für Verkehrssicherheit, dem ARBÖ-Fahrsicherheitszentrum Ludersdorf und der Drogenberatungsstelle BIZ Obersteiermark das Pilot-Projekt „Responsible Driving“ ins Leben gerufen.
Gasgeben und losstarten
Erst kürzlich gab daher Bürgermeister Bernd Rosenberger im Brucker Autohaus Ford Reichel den Startschuss. Der Schwerpunkt dieses Projekts soll das Thema „Alkohol am Steuer“ sein.
Wie Gesundheitsreferent Peter Koch bei der Projekt-Präsentation meinte, sollen die Jugendlichen nicht mit Vorträgern gelangweilt werden, aktive Teilnahme sei gefragt. So meldeten sich mit Jugendreferentin GR Nicole Kopaunik gleich zwölf Jugendliche aus dem Brucker Umfeld, um in Fahrsicherheitszentrum Ludersdorf das Fahren unter einer fingierten Beeinträchtigung hautnah zu erfahren.
Fingierte Beeinträchtigung
„Wir können den Jugendlichen ja keinen Alkohol geben“, meinte Geschäftsführer Markus Gerold vom Fahrsicherheitszentrum. Mit einer von Instruktor Gerald Mairold entwickelten speziellen Brille kann der Tunnelblick simuliert werden. Außerdem wird noch die Beeinträchtigung durch Musik in verschiedenen Lautstärken ausgetestet.
Im zweiten Teil dieses Projekts wird in einem Nachgespräch mit Dr. Margit Felber vom Kuratorium für Verkehrssicherheit und Siegfried Luttenberger vom BIZ Obersteiermark das Fahrverhalten reflektiert und ein Transfer zum Alltag hergestellt. Den Abschluss bildet das Abschlussmodul „Bremsmanöver“. Dort wird den Jugendlichen von der Alpinschule „No Limit“ anhand einer Kletterwand das Thema Verantwortung und Risiko noch einmal erlebbar gemacht.
Nachhaltigkeit
Mit diesem Projekt soll erreicht werden, dass junge Menschen ihre Rolle als Autofahrer selbst einschätzen lernen und darin gestärkt werden, von sich aus Auto- aber auch Moped- und Motorradfahren unter Alkoholeinfluss strikt abzulehnen. Um die Nachhaltigkeit dieses Projekts zu garantieren, ist auch vorgesehen, dass, gemeinsam mit den Jugendlichen, ein Maßnahmenplan erstellt wird. Dieser soll als Grundlage für die Umsetzung weiterer Projekte dienen.
Gemeinden, die übrigens Interesse haben, dieses Projekt auch für ihre Jugendlichen anzubieten, können sich unter unter der Nummer 0676/4028184 (bluemonday gesundheitsmanagement) melden.
Im Bild oben: Die Projektträger bei der Präsentation dieses Pilot-Projektes im Autohaus Reichel in Bruck an der Mur. V.l.n.r.: Mag. Michaela Jatzko (blue monday gesundheitsmanagement), Rudi Reichel, Bürgermeister Bernd Rosenberger, Karin Reichel, Gesundheitsreferent GR Peter Koch, Jugendreferentin GR Nicole Kopaunik, NRAbg. Erwin Spindelberger (in Vertr. von LR Erlitz), Mag. Markus Gerold (Geschäftsführer ARBÖ Fahrsicherheitszentrum Ludersdorf), Gerald Mairold (Instruktor FSZ Ludersdorf), Siegfried Luttenberger (BIZ Obersteiermark) und Dr. Margit Felber (Kuratorium f. Verkehrssicherheit).
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upload: 04.10.2005 |
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