Sehenswürdigkeiten

Der eiserne Brunnen

Mit seiner noch ganz in der Tradition der Renaissance errichteten Laube zählt der Brunnen zu den bedeutendsten Schmiedeeisenarbeiten der Steiermark.

Seit Beginn des 17. Jahrhunderts steht er als Wahrzeichen an prominenter Stelle auf dem Hauptplatz der Stadt.

Schon immer war er mit dem Leben der Stadt und seiner Bewohner aufs Engste verbunden.

Das Kornmesserhaus

Das Kornmesserhaus mit seiner prunkvollen, auf venezianische Vorbilder zurückgehenden Fassade zählt zu den schönsten spätgotischen Profanbauten Österreichs.

Es wurde in den Jahren 1495 bis 1505 für den Hammergewerken Pankraz Kornmeß errichtet, dessen Familie seit dem 14. Jh. die Stadt Bruck an der Mur als Bauherrn und Mäzene geprägt hat.

Mariensäule

Um Gott zu versöhnen und Pest, Feuer und Hochwasser von der Stadt abzuwenden, ließ die Bürgerschaft im Jahre 1710 die Mariensäule errichten. Die Statue der Maria Immaculata schwebt gleichsam in der Mitte hoch über den sechs Schutzheiligen Florian, Sebastian, Josef, Johannes Nepomuk, Rochus und Antonius von Padua und wacht über die Stadt.

Rathaus

Seit Oktober 1629 ist dieses Gebäude das Rathaus der Stadt.

Es verbindet mit seinem neuen Zubau die kunsthistorische Vergangenheit der Stadt mit der Gegenwart.

Sehenswert ist vor allem der Rathaushof mit seinen dreigeschossigen Säulenarkaden aus dem 16. Jahrhundert und den Verglasungen aus dem Jahr 1998.

Das Antauerhaus

Das dreigeschossige Wohnhaus mit seiner reich dekorierten sezessionistischen Fassade bildet einen markanten Blickfang an der Südostecke des Hauptplatzes.

Es wurde in den Jahren 1905/06 vom Brucker Arzt Dr. Rudolf Grillitsch erbaut, der im ersten Stockwerk ein für die damalige Zeit sehr modernes und fortschrittliches Privatsanatorium einrichten ließ.

Das Fabriziushaus

Fabriziushaus

Das Fabriziushaus, benannt nach dem Hammerherrn Georg Albinus Fabrizius, der hier zu Beginn des 17. Jahrhunderts wohnte, ist eines der ältesten Gebäude am Hauptplatz und eines der Patrizierhäuser, die ihre Schönheit erhalten haben.

Neben der dem Hauptplatz zugewandten Fassade ist vor allem auch der spätgotische Arkadenhof sehenswert.

Die Stadtpfarrkirche

Erbaut im letzten Viertel des 13. Jahrhunderts an Stelle eines romanischen Vorgängerbaues, von dem noch Reste unter dem Turm erkennbar sind, birgt die Kirche spätgotische Juwele wie die Pietà aus Gussstein, den zwölfeckigen Taufstein oder die bemerkenswerte mit filigranen ornamentalen Schmiedeeisenbeschlägen verzierte Sakristeitür.

Flössmeisterhaus

Das Haus aus dem 16. Jh., jahrzehntelang im Besitz von Flößmeistern, erinnert an die ehemalige Bedeutung der Mur als Wasserstraße.

Das doppelte Rundbogenfenster im Stil der Renaissance mit kanneliertem Säulchen und reich ornamentierter rechteckiger Umrahmung und Architrav sowie der zweigeschossige Arkadenhof sind sehenswert.

Minoritenkirche

Der barockisierte gotische Bau aus dem 13. Jh. liegt weithin sichtbar am Ende der Fußgängerzone. Außen schlicht, ganz im Sinne des Bettelordens, birgt die Kirche in ihrem Inneren bemerkenswerte Fresken von hoher künstlerischer Qualität aus der Zeit um 1400 sowie ein Altarblatt mit dem hl. Antonius von Padua von Hans Adam Weißenkircher um 1690.
Hinweis: Kann nur bei Führungen besichtigt werden.

Das Steinkreuz

Aus dem 15. Jahrhundert stammt der etwa 8 Meter hohe, vierseitige Bildstock mit kannelierten Eckpfeilern und 4 Spitzbogennischen mit Maßwerkverzierung, in denen ursprünglich vier Figuren aufgestellt waren. Er war einst als Grenzstein zwischen den Landgerichten Landskron-Bruck und Wieden-Kapfenberg
weithin sichtbar.

Der Schlossberg

Die einst mächtige Burg Landskron, die spätestens seit dem
13. Jahrhundert bestand und im Laufe des 16. Jahrhunderts umgebaut worden war, wurde bei dem verheerenden Stadtbrand von 1792 vollkommen zerstört. Heute umgeben die Mauerreste ein romantisches Plateau, das einen herrlichen Ausblick über die Stadt und ihre Umgebung bietet.

Die Stadtbefestigung

Die mittelalterliche Stadt war von einer mächtigen Mauer umgeben, die durch 12 Türme gesichert wurde. Einige dieser Türme sind noch recht gut erhalten, wie etwa der heutige Uhrturm, der Schifferturm sowie die Türme im Stephanienpark und in der Fridrichsallee. Die vier stark befestigten Toranlagen, durch die man in die Stadt gelangte, sind nicht mehr erhalten.

Das Kulturhaus

Das Kulturhaus – der neue Treffpunkt für alle Kulturinteressierten. In den 20er Jahren (1924) als Arbeiterheim geplant, ist es jetzt eine
moderne Heimstätte für Kino, Theater, Konzerte, Kabaretts, Ausstellungen, Bälle, Tagungen, Messen.

Die ehemalige Bürgerspitalskirche St. Martin

Das Bürgerspital, ein aus mehreren Trakten bestehender Baukomplex, ist seit Beginn des 14. Jh. urkundlich nachgewiesen, die Kirche wurde im 14. und 15. Jh. angebaut.

Von hier stammt die berühmte Martinstafel von 1518, nach der auch ihr namentlich unbekannter Meister benannt ist und die als Leihgabe im Landesmuseum Joanneum zu sehen ist.

Die Filialkirche St. Ruprecht

Diese älteste Brucker Kirche geht auf eine Gründung des Erzbistums Salzburg im 9. Jahrhundert zurück. Außen einfach und eher unauffällig, befinden sich im Inneren des Gotteshauses kunsthistorische Kostbarkeiten, darunter eine fast vollständig erhaltene Weltgerichtsdarstellung von 1416, die der Schule des Brucker Minoritenmeisters zugeschrieben wird. Bemerkenswert ist auch der romanische Karner nördlich der Kirche.
The oldest church in Bruck

Die Filialkirche St. Nikolaus

Die auf einer Anhöhe über dem Murtal gelegene gotische Kirche mit romanischem Kern ist eine Stiftung der Bruderschaft der Murflößer an ihren Schutzpatron. Ihre heraldischen Zeichen finden sich als Glasmalerei im Nordfenster und auf einem Schlussstein des Kreuzrippengewölbes im Chor. Bemerkenswert ist die Figur des hl. Nikolaus um 1430/40.

Die Kirche St. Georg am Pöglhof

Erstmals wird die Kirche 1066 als Eigenkirche der Eppensteiner genannt. 1531 gelangte sie zusammen mit dem dazugehörigen Gut in den Besitz der angesehenen Brucker Familie Pögl, nach der sie bis heute Pöglhofkapelle genannt wird. Schöne Rankenmalereien um 1520/30 und die Darstellung der 14 Nothelfer um 1511 zeichnen die Kirche aus. Hinweis: Kann nur bei Führungen besichtigt werden.

Das E-Werk

Nach nicht einmal einjähriger Bauzeit erstrahlte Ende Dezember 1903 die Stadt Bruck das erste Mal in ihrer neuen elektrischen Beleuchtung.

2004 erhielt das E-Werk zum 100-jährigen Jubiläum ein modernst gestaltetes und mit Hightech ausgestattetes Besucherinformationszentrum, das sensationelle Ausblicke auf die 5 unveränderten Generatoren bietet.

Das Baderhaus

Vom ehemaligen Badehaus aus dem 16. Jahrhundert sind anlässlich von Umbauarbeiten im Jahr 2000 zwei gut erhaltene Kesselfundamente mit Resten einer zentralen Heizanlage, eine Wasserleitung, ein Hausbrunnen und Reste eines Ofens gefunden worden und z. T. in der Gaststube zu sehen. Im Schauraum sind u. a. die Fundamentreste eines mittelalterlichen Vorgängerbaus sichtbar.