Die Steirische Harmonika
Steirische Harmonika wird an der MS Bruck an der Mur von
Klement Feichtenhofer
,
Mag. Lenger Gerlinde
,
MD Mag. Johann Kügerl
und Mag. Sylvia
Hollerer
unterrichtet. |
Durch Seefahrer
kam die Windharfe um 1760 von China nach Europa. Sie erkannten,
dass man mit verschiedenen Tönen recht gut musizieren konnte.
So kamen diese Wind-Stimmen über Portugal und Spanien nach
Frankreich, wo dann die ersten Akkordeons baute.
Findige Musikanten stellten sich aber jetzt schon eine billigere
Version vor, und begannen Teile zu bauen, welche nur eine oder
zwei Tonarten hatte. Etwas später entstanden dann parallel
dazu in der Steiermark in Zusammenarbeit mit einem
Lehrer und einem handwerklich begabten Bauern die ersten diatonischen
Steirischen Harmonikas (diatonisch heißt Tonleitereigen).
Die Stimmplatten waren damals noch aus Zink, die Mechanik aus
gebogenem Draht. Die Steirische hat sich immer weiterentwickelt,
heute gibt es eine Vielzahl von Instrumentenerzeugern. Die Harmonikas
werden heute auch in modernen Designs, teils mit Elektronik versehen
gebaut. Zuerst wurden die Melodien auf der "Steirischen"
von Mensch zu Mensch weitergegeben, es gab nur wenige Musiker,
die mit einem solchen Instrument spielen konnten, es war ja keine
Möglichkeit da, weder solche Stücke auf irgendeinem
Tonträger aufzunehmen noch in irgend einer Form für
die Steirische zu notieren. Das änderte sich aber mit der
Entwicklung der "Griffschrift".
In der heutigen Zeit gibt es in dieser Notationsform fast alles
zu kaufen. Viele angesehene Musiker haben sich mit dem Instrument
sehr gut vertraut gemacht und so hat die Steirische Harmonika
einen enormen Aufschwung erfahren und ist in der heutigen Volks-
und Volkstümlichen Musik nicht mehr wegzudenken.
Eine sehr schöne Seite
über die Steirische Harmonika und viele andere interessante Informationen
finden Sie unter: www.peter-ganther.de
Weitere Informationen über die
Diatonische Harmonika findet man im
Lexikon der Uni-Protokolle (de)
Griffschrift
Volksmusikinstrumente |
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