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Dieses Instrument wird an der MS
Bruck an der Mur von Mag. Angelika
Piccolotto und Christa Stelzer
unterrichtet. Die Querflöte war in China bereits um 900
v. Chr. bekannt und gelangte um 1100 n. Chr. nach Europa, wo
sie zunächst als Militärflöte im deutschsprachigen
Raum verwendet wurde, daher die alte Bezeichnung Deutsche Flöte.
In der Kammermusik des 16. und 17. Jahrhunderts wurden Instrumente
aus den Familien der Sopran- bis Bassflöten gespielt. Diese
Flöten waren aus einem Stück gefertigt, hatten eine
zylindrische Bohrung und sechs Grifflöcher. Die Querflöte
wurde um 1600 durch die französische Familie Hotteterre,
die sich auf die Herstellung von Holzblasinstrumenten spezialisiert
hatten, umgestaltet. Diese Instrumentenbauer entwickelten eine
Flöte, die sich aus drei Teilen zusammensetzte. Um 1700
verdrängte diese Querflöte die Blockflöte als
typische Orchesterflöte. Im Lauf der Zeit wurden immer mehr
Klappen hinzugefügt, um die Intonation bestimmter Töne
zu verbessern. Um 1800 war die Querflöte mit vier Klappen
üblich, im 19. Jahrhundert wurden Querflöten mit acht
Klappen entwickelt. |
Im Jahr 1832 schuf der deutsche
Flötenbauer Theobald Boehm eine Querflöte mit verbesserter
konischer Bohrung, die er sich 1847 patentieren ließ, und
die auch im 20. Jahrhundert noch die am weitesten verbreitete
Querflöte ist. Die zylindrische Boehm-Flöte besteht
aus Metall oder Holz und hat mindestens 13 Tonlöcher. Sie
hat einen Tonumfang von drei Oktaven, vom eingestrichenen C aufwärts.
Weitere Orchesterflöten sind die Pikkoloflöte,
die Altflöte und die Bassflöte.
Weitere Informationen über die
Querflöte findet man im