
Tuba unterrichtet an der MS Bruck
an der Mur Mag. Thomas Brunner.
Die
Tuba ist das am tiefsten klingende Blechblasinstrument mit drei
oder mehreren Ventilen, einem becherförmigen Mundstück,
in ovalen, senkrecht verlaufenden Windungen gebogenem Rohr und
nach oben gerichtetem Schalltrichter.
Die Tuba gehört zur
Familie der Bügelhörner, die sich aus den Militärsignalhörnern
entwickelt haben.
Sie wurde 1835 von dem preußischen Militärsachverständigen
Friedrich Wilhelm Wieprecht und dem Berliner Instrumentenbauer
Carl Wilhelm Moritz entwickelt.
Die Tuba hat einen Tonumfang
von mehr als drei Oktaven. Sie wird meistens als Basstuba in
Es oder F (1Des bis f1)
oder als Kontrabasstuba in B oder C (2A
bis c1) gebaut. Die B-Kontrabasstuba wird manchmal auch als Doppeltuba"
bezeichnet.
Zu ihren Vorläufern zählen
der Serpent (ein S-förmiges, tiefes Holzblasinstrument mit
Grifflöchern) und die Ophikleide (ein tiefes Blechblasinstrument
aus der Familie der Klappenhörner).
Eine Tuba mit kreisförmiger
Windung ist das Helikon. Das Sousaphon ist eine Variation des
Helikons. Die etwa 3,6 bis 5,4Meter lange Röhre der Tuba
verläuft überwiegend konisch,
die Mensur differiert
regional stark: In Frankreich und England bevorzugt man Modelle
mit engerer Bohrung, im deutschsprachigen Raum und in Osteuropa
Tuben mit besonders weiter Bohrung und orgelartig vollem Klangvolumen.
Wagnertuben sind Instrumente mit vier Ventilen und einer engeren
Bohrung. Sie wurden speziell für Richard Wagner gebaut,
der für seinen Ring des Nibelungen hornähnliche Klangfarben
benötigte. Anton Bruckner kombinierte die Kontrabasstuba
mit den Wagnertuben in seiner 7. und 8.Symphonie.
Weitere Informationen über die Tuba findet man im Lexikon der Uni-Protokolle (de)