Aktuelles aus dem Jahr 2013

Kleiner Feuerwehrmann
 

Der sechsjährige Klement Schneller im siebenten Himmel - oder einfach bei der Feuerwehr Bruck, wo er ein wenig Feuerwehrmann sein durfte.

Klement ist sechs Jahre alt und muss noch vier Jahre warten, bis er zur Feuerwehr gehen darf. "Ich will Feuerwehrmann werden", sagt er sehr bestimmt und wartete bei der Feuerwehr Bruck gleich mit Fachwissen auf. "Das ist ein zweiseitiger Hydrant", sagt er und zeigt auf einen ebensolchen, der im Eingang des Rüsthauses steht.

Oberbrandinspektor Klaus Kreimer, stellvertretender Kommandant der Feuerwehr, nahm Klement unter seine Fittiche und zeigte ihm, wie die Brucker Feuerwehr so funktioniert - von der Einsatzzentrale über den Fuhrpark bis hin zum Ersatzteillager und der Schlauchreinigung im Keller. Nichts blieb unentdeckt.

"Wenn du den Notruf 122 wählst, nimmt der Feuerwehrmann hier deinen Anruf an", erklärt Kreimer Klement, wie die Einsatzzentrale funktioniert. Dann geht es gleich weiter in die große Garage zum Fuhrpark. 14 Fahrzeuge hat die Brucker Feuerwehr, teilweise für ganz besondere Einsätze. Etwa das GSF-Fahrzeug (Gefährliche-Stoffe-Fahrzeug) für Unfälle mit gefährlichen Chemikalien. Klement klettert von einem Auto zum nächsten, die interessierten Fragen sprudeln nur so aus ihm heraus, alles wird genau angesehen. Sogar ein Boot besitzt die Brucker Feuerwehr. Kreimer: "Wir haben damit zwischen zwölf und 15 Einsätze im Jahr, Suchaktionen unter anderem." Die Brucker Feuerwehrleute sind für alles gerüstet, haben spezielle Ausbildungen.

"Vier Mal noch Geburtstag feiern, dann darf ich zur Feuerwehr", weiß Klement. "Wann darf ich zu Einsätzen?", fragt er. Da muss er allerdings warten, bis er 15 ist.

Text: Michaela Auer, Kleine Zeitung