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Einige Beispiele dieser Großbrände:
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Die Holzbauweise, die Verwendung von Kienspan und Kerze sowie das offene Feuer auf dem Herd stellten oft die Ursache für das Ausbrechen eines Feuers dar. Die Löschmittel und Löschmethoden waren unzu- reichend. Geflochtene, mit Pech ausgeschmierte Löschkörbe, wurden in langen Menschenketten weitergereicht. Diese reichten von der Mur oder Mürz bis zur Brandstätte. |
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Lederschlauch und
Löscheimer |
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Fast nach jedem Brand erließ der Magistrat der Stadt Bruck neue Verordnungen, die so genannten "Feyerordnungen" .In diesen Verordnungen wurden die Lagerung leicht brennbarer Stoffe (Heu, Stroh, Holz), die Vorsichtsmaßnahmen, das Verhalten bei Brand sowie bauliche Vorschriften festgelegt. Bei Nichteinhaltung dieser vorgeschrieben Regeln drohten hohe Strafen. |
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Im Jahr 1857 wurde die "Feuerlöschordnung für das Herzogtum Steiermark" erlassen. In der Folge verwies man immer wieder darauf, bessere Löschgeräte anzuschaffen und eine bestimmte Gruppe von Männern fachlich auszubilden und zu schulen. Diese Entwicklung führte 1868 zur Gründung der Feuerwehr der Stadt Bruck an der Mur. |
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1868 Die Versammlung der Brucker Bürgerschaft beschloss am 06. Dezember 1868 die Gründung der Feuerwehr Bruck. Die Statuten wurden von der Versammlung angenommen und der Bürgermeister Dr. Wilhelm Wannisch zum Obmann der allgemeinen Wehrversammlung ernannt. Am 10. Mai 1869 genehmigte die steiermärkische Statthalterei die Statuten (Aktenvermerk Z 5623) . Den Hauptanteil der ersten Feuerwehrmänner stellte der Turnverein |
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1. Hauptmann: |
Karl Watzka Josef Braunschmid Josef Barbolani Amadeus Andrieau Ludwig Knöbl |
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Die ersten Löschgeräte kamen aus dem Bestand der Stadt, die bis dahin an freiwillige Helfer ausgegeben wurden. Die feierliche Übergabe erfolgte am 30. Juli 1869. Der Gemeinderat beschloss in der Sitzung am 2. August 1869, Löschgeräte beim Fabrikanten Metz in Heidelberg zu bestellen. Im Hof des Rathauses erbaute man am 23. März 1870 einen Schlauchturm. |
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Der Feuerwehrkornmandant Ing. Karl Watzka wurde im Jahr 1870 zum Obmann des im gleichen Jahr entstandenen "Steirischen Feuerwehr-Gauverbandes" (Landesfeuerwehrverband) gewählt. Der Sitz des Landesfeuerwehrverbandes war von 19. März 1870 bis 15. August 1871 Bruck und wurde dann nach Graz verlegt. |
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Der Volksdichter Carl Morre war einer der Gründungsmitglieder und aktiv bei der Entstehung der Feuerwehr beteiligt. Er war Obmann des Komitees zur Beratung für die Vereinsstatuten und war bei deren Ausarbeitung maßgeblich beteiligt. |
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Der erste steirische Feuerwehr-Gauverbandstag fand in der Zeit vom 13 bis 15. August 1871 in Bruck statt. In diesem Jahr erhielt die Wehr auch eine Vereinsfahne. 1872 stellte die Gemeinde der Feuerwehr einen Raum im Rathaus zur Verfügung. Dieser diente nicht nur zur Aufbewahrung der Ausrüstung, sondern auch als Wachzimmer. Auf Vorschlag von Karl Morre wurde am 31. März 1872 ein Ortsruf für die Wehr eingeführt. Er bestand aus Hornsignalen der Wehrmänner und Glockenschlägen vom Kirchturm. |
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Signalhorn und
Hornistenhelm |
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Weiters richtete man einen Sonn- und Feiertagsbereitschaftsdienst ein. Für erkrankte und verunglückte Wehrmänner konnte ein Unterstützungsfonds geschaffen werden. Ab 1874 ertönten statt den Glockenschlägen Böllerschüsse vom Schlossberg. Zusätzlich schwenkte der Wächter vom Schlossbergturm eine Fahne in Richtung des Brandortes und bei Nacht eine Laterne mit rotem Licht. |
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Anlässlich des Landes-Feuerwehrtages am 18. Juli 1874 spendete die Bezirksvertretung einen Mannschaftswagen. Im Jahr 1876 trug man den alten Steigerturm ab und ein neuer wurde aufgebaut. Der Hauptmann Ing. Watzka wurde am 08. März 1878 dienstlich nach Graz versetzt. Josef Braunschmid trat die Nachfolge an. |
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Die 1882 geschaffene Hochquellwasserleitung und der damit verbundene Bau von Hydranten eröffnete der Feuerwehr ganz neue Möglichkeiten der Brandbekämpfung. |
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1886 trat Wehrhauptmann Josef Braunschmid zurück, Hermann Rathschüler rückte an seine Stelle. In seiner Dienstzeit errichtete man das Depot im Rathaus, das 1890 erweitert wurde. |
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1894 erhielt die Feuerwehr anlässlich des 25jährigen Bestandsjubiläums eine Dampfspritze und eine moderne Schiebeleiter.
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Wehrhauptmann Hermann Rathschüler legte am 27. Jänner 1895 krankheitshalber sein Amt zurück und sein Stellvertreter Josef C. Knottinger übernahm seine Stelle. Er führte die Wehr drei Jahre und danach wurde er Bürgermeister. Am 13. Juni 1898 wählte man Josef Wilfinger zum Feuerwehrhauptmann, der von Alois Zechner bei der nächsten Hauptversammlung abgelöst wurde.
Am 17. Dezember 1898 um 06.00 Uhr, rief man die Feuerwehr zum Brand des Stadttheaters in der Wienerstraße (nunmehr Herzog Ernst-Gasse) . Es war leider schon zu spät - das Gebäude brannte völlig nieder.
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Alois Krenkl wurde am 23. Februar 1902 zum Hauptmann und Josef Knotz zu seinem Stellvertreter gewählt. Die Modernisierung der Feuerwehr schritt voran. Es konnten eine auf 15 Meter ausziehbare Schiebeleiter neuester Bauart und eine Alarmkanone, die auf dem Schlossberg zur Aufstellung gelangte, gekauft werden. |
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Am 03. März 1908 erfolgte die Gründung eines Löschzuges der "Feuerwehr-Filiale der Vorstadt St. Ruprecht", der aus 16 Mitgliedern bestand und sich der Brucker Feuerwehr anschloss. |
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Nach Beginn des Krieges mussten sich die Feuerwehrmänner aufgrund behördlicher Anordnung einer Luftschutzausbildung unterziehen. In den folgenden Jahren wurde die Anzahl der einsatzfähigen Feuerwehrmänner wegen der häufigen Einberufungen zum Wehrdienst immer kleiner. Trotzdem gelang es den verbliebenen Kameraden mit oft übermenschlichem Einsatz, den Brandschutz zu gewährleisten. Während der Fliegeralarme in der Zeit von 1943 bis Kriegsende standen sie oft tage- und nächtelang im Einsatz. |
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1945 beschlagnahmte die Besatzungsmacht die gesamte Ausrüstung bis auf einen alten, fahruntüchtigen Geländewagen. Hans A. RemeIe übernahm das Wehrkommando am 09. Mai 1945. Er und seine Männer standen vor einem leeren Feuerwehrdepot. Die Beschaffung neuer beziehungsweise gebrauchter Löschgeräte war sehr schwierig. Ein alter Lastkraftwagen konnte gegen ein Löschfahrzeug der Bundesbahn eingetauscht werden. Es gelang Kommandant RemeIe von den Engländern ein schweres Löschfahrzeug zu erhalten. Diese und auch die später erworbenen, gebrauchten Fahrzeuge, bauten die Feuerwehrmänner in ihrer Freizeit zu Feuerwehrfahrzeugen um. Zur Alarmierung mussten die Luftschutzsirenen eingesetzt werden, da die Einrichtungen zur stillen Alarmierung im Krieg zerstört worden waren.
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Bei einem Großfeuer der Niklasdorfer Papierfabrik am 26. Juni 1950 standen 47 Feuerwehren, darunter die Brucker Wehr, mit insgesamt 850 Männern im Einsatz. Bei der Jahreshauptversammlung am 12. September 1951 erfolgte die Wahl des Bezirkskommandanten Hans Merl zum Feuerwehrkommandanten der Brucker Feuerwehr.
Anstelle des am 28. März 1952 abgebrannten Steigerturmes wurde in eineinhalbjähriger Bauzeit ein neues Rüsthaus, mit 10 Garagen, einer Werkstätte, einem Schlauchwasch- und Trockenraum, einem 24 Meter hohen Schlauchturm, Büroräumen sowie einer Telefon- und Funkzentrale, gebaut. Bis auf geringe Zuschüsse übernahm die Kosten die Gemeinde.
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Ein Ford-Kommando- und Mannschaftswagen konnte im Mai 1959 angeschafft werden. 1963 Hans Reithofer übernahm bei der am 20. April 1963 abgehaltenen Jahreshauptversammlung das Wehrkommando.
Eine Gruppe von Feuerwehrmännern der
Feuerwehr Bruck und der Werksfeuerwehr Felten & Guilleaume errang im
September 1963 bei den zweiten internationalen Feuerwehrwettkämpfen in Mühlhausen
(Frankreich) eine Goldmedaille.
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1966 kaufte die Stadtgemeinde einen Mercedes-Tankwagen TLF 2000 mit einem 2500 Liter Wassertank und einem 250 Liter SchaummittelkonzentratbehäIter . Dieses neues Tanklöschfahrzeug erhielt nun die Stadtfeuerwehr von Bruck und Maschinenmeister Helmut Wenger stellte es Montag Bürgermeister Erwin Linhart und Amtsdirektor Ing. KüsseI vor. Der neue Tanklöschwagen wurde von der Stadtgemeinde Bruck zum Betrag von rund 550.000 Schilling angekauft. Der Tank fasst 2500 Liter Wasser und das Aggregat kann Niederdruck- und Hochdruckschaum erzeugen, aber auch gewöhnliches Wasser verspritzen.
Einem Hilferuf der Bevölkerung von Florenz
nach dem Hochwasser des Arno folgend, standen in der Zeit vom 14. bis 19.
November 1966 obersteirische Feuerwehrmänner mit ihren Fahrzeugen zur
Notwasserversorgung im Einsatz. Tanklöschwagen der Brucker, Arndorfer,
Mürzzuschlager und Zeltweger Feuerwehren lieferten insgesamt 481.000
Liter Trinkwasser von der ein Kilometer entfernten Aufbereitungsanlage zu
den Zisternen des Florenzer Krankenhauses. |
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Im April 1967 wurde ein Tatra Kranwagen A V 8 gekauft .
Im Frühjahr 1968 wurde die Brucker
Feuerwehr Ölalarm- und Chemiestützpunkt .
Die Steiermärkische Landesregierung
übergab 1972 der Stadtfeuerwehr ein Öl-Alarm-Fahrzeug.
Weiters erhielt die Feuerwehr einen modernen Kranwagen AD 160 Rapit.
1973 konnte das Innenbordmotorboot II Turbo-Jet" seiner Bestimmung übergeben werden. Der langjährige Kommandant Hans Reithofer legte sein Amt 1974 zurück. Zu seinem Nachfolger wurde Alfred Fierlinger gewählt, den man später auch zum Abschnittsbrandinspektor ernannte.
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Seit 1974 besteht bei der Feuerwehr Bruck ein Sanitätstrupp. Er steht unter der Führung von Abschnittsfeuerwehrarzt Dr. Zsizsik. Unter seiner Leitung werden ständig Erste-Hilfe-Kurse abgehalten. Die Stadtgemeinde übergab der Feuerwehr am 13. Jänner 1975 ein Löschfahrzeug der Marke Opel Blitz
Die Tauchtruppe beteiligte sich im Jahr
1975 mit dem TurboJet Boot an der Suche nach einem 8jährigen, ermordeten
Kind in der Mur, im Abschnitt Graz bis Lebring. |
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Vom 11. Bis 13. Mai 1976 standen fünf Männer mit dem Tanklöschfahrzeug zur Trinkwasserversorgung im Erdbebengebiet Gemona in Italien im Einsatz. OBI Augustin Krammer wurde am 11. März 1977 anstelle von Heinrich Leban zum stellvertretenden Wehrkommandanten gewählt . Im Jahr 1978 baute man zwei Fahrzeuge in der eigenen Werkstätte um. Ein von der Gemeinde nicht mehr verwendeter Unimog wurde mit dem Geld aus der Kameradschaftskasse renoviert und wird nun beim Bootstransport , bei Waldbränden, bei Ölalarm und bei Einsätzen mit dem Sprungretter verwendet. Ein altes Stromfahrzeug konnte zum Generator-Anhänger umgebaut werden. Die Feuerwehr erhielt auch einen Esser Sprungretter. Er hat eine Aufsprungfläche von 40 m2, erreicht eine Höhe von 2,5 Metern, ist in einer Minute aufgeblasen und erlaubt Sprünge aus einer Höhe von bis zu 50 Metern. Die Stadtgemeinde übergab der Wehr im April 1979 ein schweres Rüstfahrzeug (SRF) im Wert von über 2.500.000,-Schilling. Es ist mit einem 50kV A-Generator, einem zusätzlichen Schaltschrank und einem bis zu 9 Meter ausfahrbaren Lichtmast mit 6000 Watt Halogenscheinwerfern ausgestattet. Weiters konnte eine Hurst-Rettungsschere " zum Retten eingeklemmter Personen und Geräte für die Tauchergruppe übergeben werden.
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1982 erhielt die Feuerwehr ein Mannschafts-Transport-Fahrzeug. Bei den schweren Unwettern im Spätsommer
1982 standen 131 Feuerwehrmänner insgesamt 799 Stunden mit 18 Fahrzeugen
im Einsatz. Sie wurden dafür 1983 von der Steiermärkischen
Landesregierung mit einer Hochwassermedaille ausgezeichnet . |
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Eine Funkstation entstand durch Eigeninitiative der Feuerwehrmänner. Durch die Anschaffung von 25 Personenrufempfänger im Jahr 1983 konnte die Alarmierung durch Sirenen reduziert werden. Die Mannschaft der Feuerwehr Bruck wurde in einzelne Gruppen eingeteilt (zum Beispiel Taucher, Fahrer). Die stille Alarmierung wird durch Ankauf von Personenrufempfängern ständig erweitert . Die Sirenen der Stadtfeuerwehr sind seit
dem 03. März 1984 an die Funk-Bezirks-Alarmstelle "Florian"
angeschlossen. Damit können sämtliche Feuerwehren des Bezirkes bei einem
Großeinsatz alarmiert werden. |
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1984
wurde der Landesfeuerwehrtag zum 100. mal gefeiert. |
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Am 29. März 1985 wurde August Krammer zum neuen Kommandanten
gewählt, da Alfred Fierlinger aus beruflichen Gründen zurücktreten musste.
Anfang Dezember ging mit der Einführung der Dauerbereitschaft, das heißt, eine Besetzung rund um die Uhr, ein neuer Funkraum im Rüsthaus in Betrieb, der nach modernsten Gesichtspunkten ausgerüstet wurde. Angeschlossen an den Funkraum sind ein Schlafraum und ein Aufenthaltsraum mit Waschgelegenheit und Kochnische. Aufgrund von Umstrukturierungen bei der Firma Austria Draht AG, war die Besetzung der Bezirksfeuerwehrfunkleitstelle "Florian" im Rüsthaus der Betriebsfeuerwehr nicht mehr gewährleistet. Dies führte zur Entscheidung, diese Funksirenenalarmstation im Rüsthaus Bruck zu installieren, welche im März 1986 in Betrieb ging. Mit dieser Station besteht die Möglichkeit, sämtliche Sirenen im Bezirk über Funksirenensteuerung auszulösen. Mitte 1987 wurde das Alarmierungssystem weiter ausgebaut. Alle Anrufe unter der Notrufnummer 122 aus dem Bezirk Bruck laufen seitdem in der Florianstation auf und die jeweilige Ortsfeuerwehr wird dann über Funksirenensteuerung alarmiert, was einen schnellen Einsatz der erforderlichen Kräfte sichert . Weiters konnte im Jahr 1987 der Ausbau einer Küche im Rüsthaus abgeschlossen werden. Wesentlich modernisiert wurden auch der Schlauch- und Maskenprüfraum sowie die Kanzlei und ein Magazin. Seit 25 Jahren fand wieder der erste Feuerwehrball statt. In diesem Jahr fand das Jubiläum 120
Jahre Feuerwehr Bruck statt . Anlässlich dieses Jubiläums wurden ein
großes Zeltfest sowie der Bezirksverbandstag in Bruck abgehalten. |
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Am 17. August 1989 hatten schwere Unwetter im Gemeindegebiet Schäden in Millionenhöhe verursacht. In der Funkzentrale wurden über 100 Notrufe registriert. Mit Jahresende trat HBM Helmut Wenger in den Ruhestand. Nach fünf Jahren als Angestellter des Landesfeuerwehrkommandos war er durch mehr als 35 Jahre maßgeblich, als hauptamtlicher Feuerwehrmann, für die Einsatzfähigkeit der technischen Geräte der Wehr, insbesondere aber für die Kranwageneinsätze, verantwortlich. Als "neuer Feuerwehrmann" ist seit 05. März 1990 OBI Alfred Gwandner tätig. Im Dezember 1990 konnte ein 3,5 Millionen Schilling teures Rüstlöschfahrzeug seiner Bestimmung übergeben werden. Die Finanzierung erfolgte durch das Land Steiermark, der Stadtgemeinde Bruck und mit einem Betrag von 200.000,-- Schilling aus Mitteln der Kameradschaftskasse.
Einige technische Daten: |
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Im Februar 1991 wurde wieder der traditionelle Feuerwehrball abgehalten. Landeshauptmann Josef Krainer übergab im April an die Stadtfeuerwehr das neue Gefährliche-Stoffe-Fahrzeug (GSF). Die Beschaffungskosten lagen bei vier Millionen Schilling und wurden vom Land Steiermark aufgebracht. Die Ausstattung des Einsatzfahrzeuges, aufgebaut auf einem Steyr-Fahrgestell, reicht von einem Lichtmast mit drei Flutlichtscheinwerfern zu je 1000 W, bis zur modernsten, gerätemäßigen Beladung, unter anderem Lösch- und Atemschutzgeräte, Pumpen, Messgeräte, Auffangbehälter und Dichtungsmaterial sowie Binde- und Neutralisationsmittel. Das vorhandene Ölfahrzeug wurde intern zu einem Fahrzeug für technische Hilfeleistungen und für Abschleppaktivitäten umgebaut.
Feuerwehren verhinderten anno 1992 einen "Stadtbrand". Es entstand Millionenschaden nach einem Großbrand im Haus Nr. 8 am Hauptplatz im November 1992. Sieben Feuerwehren des Bezirkes Bruck bekämpften mit 94 Mann und 19 Einsatzfahrzeugen das Großfeuer. Weiters standen vier Rot-Kreuz-Helfer, ein Notarzt und acht Exekutivbeamte im Einsatz. Historisches Detail am Rande: Vor 200
Jahren brach nur wenige Meter weiter ebenfalls ein Großfeuer aus, das als
Stadtbrand in die Chronik einging. Damals gab es leider keine modern
ausgerüstete Feuerwehr. So mussten die Brucker zusehen, wie ihre Stadt
bis auf zwei Häuser total niederbrannte. |
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Schaden in Millionenhöhe entstand in der Nacht zum 14.Februar 1992 durch einen Großbrand in der Bezirkshauptmannschaft Bruck. Zwei Frauen wurden mit Rauchgasvergiftungen gerettet. Das Feuer zerstörte die Eingangshalle der BH und das veterinäre Sanitätsreferat . Durch einen technischen Defekt strömte am 8. September im Freibad Bruck Chlorgas aus. Fünf Personen wurden dabei verletzt.
Am 6. Februar 1993 wurde der traditionelle Feuerwehrball im Stadtsaal veranstaltet . Ein orkanartiger Gewittersturm, der am 5.
Juli durch das untere Mürztal fegte, hat besonders im Bezirk Bruck große
Schäden verursacht . Im Rahmen der letzten Herbstübung konnte ein neues Mannschaftstransportfahrzeug seiner Bestimmung übergeben werden: Ein VW Synchro Allrad mit 110 PS. Die Anschaffungskosten betrugen 535.000 Schilling, wobei die Feuerwehr durch Arbeitseinsätze insgesamt 340.000 Schilling aus der Kameradschaftskasse aufbrachte. Der Rest kam von der Stadtgemeinde und dem Land Steiermark (50:50).
In der Florianstation unserer Wehr wurde eine zentrale Brandmeldeanlage installiert - die modernste der Steiermark - , an die Betriebe und besonders gefährdete Objekte angeschlossen werden müssen. Herr Mag. Norbert Fuchs, Geschäftsführer
der Fa. Biopan, übergab den Aktiven der Wehr 50 Trainingsanzüge im Wert
von 50.000 Schilling als Weihnachtsgeschenk. |
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Anlässlich des Florianitages am 23. April 1994 stellt die Feuerwehr ihre verschiedenen Einsatztätigkeiten der Bevölkerung vor. Zur Vorführung kamen Entstehungsbrandbekämpfung, Verkehrsunfall, Fahrzeugbergung mit Kran, Gefahrguteinsatz und Kleinbrandbekämpfung durch die Feuerwehrjugend. Einen Einsatz der bärigen Art hatte unsere Feuerwehr im Mai auf der Brucker Schnellstraße S35, als es galt Meister Petz, der in einen Unfall verwickelt wurde, einzufangen. Im Mittelpunkt des 1. Bezirksverbandstages in Bruck stand das Ausscheiden des Bezirksfeuerwehrkommandanten Ehren- Landesbranddirektor Friedrich Franz. 43 Jahre diente er der Feuerwehr und davon mit Erfolg 25 Jahre als Bezirksfeuerwehrkommandant, dem 34 Feuerwehren unterstellt sind. Zum neuen Bezirksfeuerwehrkommandanten wurde BR Karl Sitka, zu seinem Stellvertreter ABI Ernst Vestl gewählt. Im Rüsthaus der Freiwilligen Feuerwehr der
Stadt Bruck/Mur wurde im Jänner ein neues Tanklöschfahrzeug übergeben.
Kostenpunkt:
Dieses Fahrzeug musste als Ersatz für das
nicht mehr entsprechende, 25 Jahre alte Tanklöschfahrzeug angeschafft
werden. Das neue " TLFA 1000" von Mercedes ist Allradgetrieben,
hat 140 PS und acht Tonnen Gesamtgewicht, verfügt über einen eingebauten
Tank mit 1300 Litern Wasserinhalt und ist mit zusätzlicher Feuerwehrausrüstung
wie Motorseilwinde und Korbtrage für Einsätze in unwegsamen Gelände
sowie mit schweren Atemschutzgeräten und Langzeitatemschutzgeräten für
Tunnelrettungen und Unfälle mit gefährlichen Stoffen versehen.
Stadtgemeinde (1,600.000 ÖS), Land (450.000 ÖS) und Wehrkasse (150.000
ÖS) übernahmen die Anschaffungskosten. |
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Am Samstag den 4.Februar 1995 eröffnete die Freiwillige Feuerwehr wieder pünktlich ihren traditionellen Feuerwehrball im Stadtsaal. Bei der im März abgehaltenen 127.
Jahreshauptversammlung unserer Wehr stand auch die Neuwahl des
Wehrkommandos auf dem Programm. Wie erwartet blieben die Überraschungen
aus - sowohl Kommandant HBI August Krammer als auch Stellvertreter OBI
Alfred Gwandner wurden mit überwältigender Mehrheit in ihrem Amt
bestätigt . Ein großes Programm gab es für die Feuerwehr beim Florianitag am 5. Mai. In einem Ausstellungszelt auf dem Hauptplatz stellt die FF Bruck gemeinsam mit dem Roten Kreuz, der Bergrettung, dem Zivilschutz sowie den Amateurfunkern und dem Kriminalpolizeilichen Beratungsdienst vorbeugende Maßnahmen zur Unfallverhütung und Sofortmaßnahmen im Einsatzfall vor.
Hoch her ging es auch im Rahmen einer Juli-Übung der Feuerwehr, galt es doch, den 50. Geburtstag von Kommandant August Krammer zu feiern. Am 28. Juni 1995 prallte ein
Tankwagen-Hängerzug vermutlich aufgrund eines Reifendefektes am Anhänger
auf der S6 in Höhe Mürzhofen gegen die Leitschienen, wodurch der
Anhänger umstürzte und der Tankkessel aufplatzte. Die im Anhänger
mitgeführte Ladung von 16.000 Liter Superbenzin entzündete sich
explosionsartig, der Brand griff binnen Sekunden auf den Motorwagen
(beladen mit 16.000 Liter Diesel) über. Im September fand die größte Katastrophenübung des Jahres im Bereich des Tanzenbergtunnels statt. Die Stadtfeuerwehr Bruck/Mur führt im November 1995 als erste Wehr der Steiermark eine technische Leistungsprüfung durch, die vor allem die Handhabung von Bergegerät im Unfallgeschehen zum Inhalt hat . |
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Bei der Ende März 1996 abgehaltenen Wehrversammlung wurde Wehrkommandant August Krammer eine Auszeichnung besonderer Art zuteil: Bezirkskommandant Sitka ernannte ihn, wegen seines unermüdlichen Wirkens um das Feuerwehrwesen und seines ausgezeichneten Fachwissens zum Abschnittsbrandinspektor. Zweimal gab es in der Schulferienzeit im Rahmen der 1. Ferienpassaktion der Stadtgemeinde die Möglichkeit, ganz intensiv in die Arbeit eines Feuerwehrmannes hineinzuschnuppern: jeweils 4 Stunden lang durften Kinder ab 7 Jahren bei der Stadtfeuerwehr verbringen - und das Echo war gewaltig. Beim ersten Termin meldeten sich 93 Kinder, beim zweiten sogar 100. Im April 1996 konnte ein neues Mercedes - Pritschenfahrzeug als Ersatz zweier überalteter Fahrzeuge - Last I (VW Caddy) und MTF II (Ford Transit) - als Begleitfahrzeug für das gefährliche Stoffe Fahrzeug in Dienst gestellt werden.
Technische Daten des Fahrzeuges: |
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Glück im Unglück hatten alle 90 anwesenden Schüler in der Sporthalle Bruck/Mur am 30. Jänner 1997. An einem Elektrospeicherofen im Geräteraum angelagerte Turnmatten wurden durch die Abwärme (Hitzestau) zur Entzündung gebracht. Binnen kürzester Zeit drang Rauch in die Sporthalle und verwandelte diese in eine finstere "Rauchküche" Zum Glück reagierte der Lehrer richtig und brachte alle Schüler auf den richtigen Weg rechtzeitig ins Freie, sodass niemand verletzt wurde. Der enorme Brandschaden (ca. 3,5 Mio. ATS) kam durch die Verrauchung und Verrußung der gesamten Sporthalle sowie des baulich inkludierten Gastronomiebetriebes zustande. Der Betrieb konnte erst am 11. März wieder aufgenommen werden. Großes Aufsehen erregte am 23. Februar ein Brand im ehemaligen Brucker Bahnhofshotel, das derzeit als Asylanten-Unterkunft dient. In der Decke über der Kegelbahn war der Brand ausgebrochen. Die 90 Bewohner des Heimes, darunter 22 Kinder, mussten von der Feuerwehr evakuiert werden. 46 Mann von vier Wehren, darunter 28 mit schwerem Atemschutz, brachten 75 Asylanten aus dem Haus. 13 Bettlägerige wurden auf die Terrasse gebracht. Es gab zum Glück keine Verletzten. Fortgesetzt werden konnte das Fahrzeug-Erneuerungsprogamm unserer Wehr. So wurde ein aus Eigenmitteln (Kameradschaftskasse) finanziertes Kommandofahrzeug im (Jänner 1997) in den Dienst gestellt. Es handelt sich dabei um ein Fahrzeug der Marke VW Variant Syncro Kombi mit 66 kW Leistung und einem Hubraum von 1896 cm³.
Am 1. Februar wurde wieder der Ball der
Freiwilligen Feuerwehr Bruck/Mur im Stadtsaal abgehalten. |
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Sie ist sekundenschnell aufgebaut, mit einem Rettungskorb versehen, erreicht eine Höhe von 30 Metern und wird computergesteuert überwacht. Die Rede ist von der neuen Drehleiter "DLK 23-12 CC", welche am 25. April 1997 im Rahmen des 1. Bezirksfeuerwehrtages an unsere Wehr übergeben wurde.
Technische Daten: 6.April 1997: Meldung der Tunnelwache
Bruck/Mur an die Zentrale der Freiw. Feuerwehr Bruck/Mur - PKW -Brand im
Tanzenbergtunnel, Fahrtrichtung Wien: Bereits zum 7.Mal fuhr ein
PKW-Lenker mit weit überhöhter Geschwindigkeit aus Suizidgedanken in
eine Tunnelnische. Der PKW steht sofort in Vollbrand, der Fahrer verbrennt
im Wrack.
Tapfer
schlug sich im November 1997 eine Abordnung unserer Jugendgruppe
anlässlich der Brandschutzmesse in Graz. Als einzige steirische
Jugendfeuerwehrgruppe beteiligte sich diese an den zahlreichen
Vorführungen. Ein Schaumlöschangriff wurde dabei filmreif präsentiert. |
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Samstag, 6. Februar 1998 – Feuerwehrball im Stadtsaal mit der „Alpen-Formation“ und den Gianesins. Die Stadt Bruck an der Mur nahm an einem 100.000 Schilling Spiel des ORF teil. Das Bruck gegen Bad Aussee den entscheidenden Punkt vorne lag, war auch ein Verdienst unserer Feuerwehrmänner, die gegen die Florianijünger aus Bad Aussee souverän gewannen. 1999: Freibad Kindberg – durch einen technischen Defekt an einer Reglerleitung kam es zu einem Chlorgasaustritt. Dies während dem vollen Badebetrieb. Ein großflächige Kontamination der Bevölkerung und der Umgebung konnte verhindert werden. Unsere Wehr wurde als zuständiger GSF-Stützpunkt zu Hilfe gerufen.
In
der Nacht vom 30. auf den 31. Jänner 2000 brach in einem Mehrparteienhaus
in der Stadtwaldstraße ein Feuer aus. Zwei Kinder, ein fünfjähriges
Mädchen und ein siebenjähriger Bub, fanden in den Flammen den Tod. Ein
defekter Ölofen hatte den Brand ausgelöst. Es standen ca. 100
Feuerwehrleute mehrere Stunden im Einsatz. Das Jahr 2000 brachte in der Abwicklung des Florianitages eine Änderung mit sich. Erstmals wurde auf die
traditionelle, aber eben nicht mehr ganz zeitgemäße Straßensammlung
verzichtet. Stattdessen tritt man von nun an – wie bei der jährlichen
Weihnachtsammlung – mit einem Schreiben an die Bevölkerung heran, in dem
um eine Spende ersucht wird, um die Arbeit zum Wohl der Brucker Bürger
erfolgreich fortsetzen zu können. Ebenso wird dabei die Gelegenheit
benützt, wertvolle Informationen weiterzugeben, und in diesem Jahr auf
Heimrauchmelder hingewiesen. Am Samstag, 3. Februar 2001 fand im
Kulturhaus-Stadtsaal Bruck a.d. Mur der Ball der Freiwilligen Feuerwehr
statt.
Im Juni 2001 nahmen wieder 17 Personen
unserer Feuerwehr an einer Fahrt nach Hohenlimburg teil. Seit 1992 finden
im jährlichen Wechsel die freundschaftlichen Besuche in der Partnerstadt
statt. Am 19. April hatte unsere Stadtfeuerwehr
zur Übergabe des neuen Löschfahrzeuges LFB-A und des neuen Einsatzbootes
eingeladen.
Der Mercedes „Atego“ (245 PS) mit Technik-Aufbau der Fa. Rosenbauer ist
das erste derartige Fahrzeug, das in der Steiermark zum Einsatz kommt.
Ausgestattet ist der rd. 246.000 Euro teure LKW u.a. mit hydraulischem
Bergewerkzeug, Flutlichtmast, Poly-Löschanlage, 540m B-Schlauchhaspel,
absetzbaren Saugstellenblock sowie einem Hochdrucklüfter.
Zu Jahresende 2002 wurden die mehrmonatigen Arbeiten an der neuen Fassade des im Jahre 1952 erbauten Rüsthauses fertig gestellt und dieses erstrahlt nunmehr in neuem Gewand.
Juni
2002
August 2002
Jänner 2003
Februar
2003
April 2003
Der Florian der Brucker Feuerwehr
ist 120 Jahre alt und stand die ganze Zeit relativ unbeachtet in einer
erhöhten Nische des alten "Barbolani-Hauses" Ecke Theodor Körnerstraße –
Nagelschmiedgasse. "Warum gerade dort?" fragten sich so manche Leute.
Diese Frage stellte sich denn auch die Stadtfeuerwehr und nach einigen
Recherchen brachte man trotz fehlender Aufzeichnungen ein wenig Licht ins
Dunkel. Das Gebäude gehörte nämlich zumindest seit 1649 Bierbrauern, war
als Wirtshaus "Zum Oberbräuer" unter Gottfried Barbolani bekannt und
diente noch bis ins 20. Jahrhundert herauf als Gaststätte. Ein Josef
Barbolani war weiters ab 1868, dem Gründungsjahr der Brucker Wehr, Kassier
eben dieser. Und so ist ob der Verbindung zur Feuerwehr und zum
Braugewerbe der alte Standort des Heiligen Florian wohl geklärt.
Februar 2004
August 2004
Oktober 2004
März 2005
September 2005
Start der Aktion „Kinder lernen mit der Feuerwehr“ (Zielgruppe: Kindergarten, Vor- und Volksschule): Ziel ist eine dem Alter entsprechende Brandschutzerziehung. Ein innovativ gestaltetes Malbuch, erstellt von Bettina Jeran, wird herausgegeben.
Mai 2006
August 2006 Aufwändige Bergung: Ein PKW stürzt von der Forststraße auf den Heuberg zehn Meter über eine Böschung in den Wald. Die jungen Fahrzeuginsassen sind nur leicht verletzt und können sich selbst in Sicherheit bringen.
September 2006
Jänner 2007
Februar 2007
Mai 2007
Juni 2007
Juli 2007
August 2007
November 2007
Simulierter Ernstfall in der HAK Bruck, um
die neuen Sicherheitsvorkehrungen zu testen.
Jänner 2008 Februar 2008 „Blaulichttreffen“ der Einsatzorganisationen in der Asfinag Autobahnmeisterei Bruck: Besprechung bezüglich der Handhabung und Koordinierung von Tunneleinsätzen März 2008 Neuerlicher Brand bei CEMEX in Bruck-Einöd April 2008 Auch die Brucker Wehr nimmt am 19. April an der 1. Steirischen Feuerwehrwallfahrt nach Mariazell teil.
Mai 2008 Partnerschaftsbesuch unserer Feuerwehrkameraden und deren Gattinnen aus Hagen-Hohenlimburg. Das Treffen jährt sich bereits zum 17. Mal!
Juni 2008
Unsere Wehr feiert ihr
140jähriges Bestandsjubiläum:
Der historische Steyr
Geländewagen, Baujahr 1937, der seit 1995 als Leihgabe im Steirischen
Feuerwehrmuseum in Groß St. Florian ausgestellt ist, wird generalsaniert,
fahrbereit gemacht und bei der Ausstellung dem interessierten Publikum
gezeigt. Juli 2008 Im Rahmen des Blasmusikfestivals weilt die „New South Wales Firebrigade Brass Band“ aus Sydney/Australien in Bruck und gibt der Stadtfeuerwehr ein Geburtstagsständchen vor dem Rüsthaus.
November 2008
Rüsthaus Fraunedergasse:
Start der Aus-, Um- und Zubauarbeiten (Investitionsvolumen: 2,1 Mio. Euro) Dezember 2008 Brand einer Ölheizung in der Südtirolersiedlung.
Jänner 2009
Die Feuerwehr muss zu
mehreren schweren Verkehrsunfällen auf den Schnellstraßen im Raum Bruck
ausrücken. März 2009
Im neuen Brucker
Nahwärme-Heizwerk entzünden sich Hackschnitzel. Durch das rasche
Eingreifen der Feuerwehr kann der Brand sehr rasch gelöscht werden.
Eine große Einsatzübung findet vor der Eröffnung der neu adaptierten zweiten Röhre im Tanzenbergtunnel statt.
April 2009
Zwei
19-jährige Burschen stürzen in Leoben Judendorf in die Mur. An der Suche
beteiligt sich auch der Wasserdienst der Brucker Feuerwehr. Aufgrund der
starken Strömung und des hohen Pegelstandes der Mur wird die Suche nach
den Jugendlichen nach zwei Tagen eingestellt.
Die
beiden Jugendlichen werden im Mai an den Wehranlagen St. Dionysen und
Peggau im Wasser aufgefunden.
Mai 2009 Das Freundschaftstreffen der Feuerwehren Bruck an der Mur und Hagen-Hohenlimburg findet zum 18. Mal, diesmal wieder in Deutschland, statt.
Beate Eberhard, seit 2005 Mitglied der FF Bruck an der Mur, wird als Erste in der Geschichte des steirischen Feuerwehrwesens Feuerwehr Einsatztaucherin.
Oktober 2009 Die Begeisterung der Bruckerinnen und Brucker war trotz des feuchtkalten Wetters groß. Endlich konnten sie ihr neues Rüsthaus besichtigen, "ersehen" und "ertasten". Am 27.10.2009 war es soweit, das umgebaute Rüsthaus und ein nagelneues Schweres Rüstfahrzeug konnten feierlich ihrer Bestimmung übergeben werden. 1.121 m² Raumfläche wurden umgebaut, 960 m² neu errichtet. Zusätzlich zur Investition von 2,1 Millionen Euro (davon 1,1 Millionen Euro vom Land Steiermark und 77.000 Euro vom Landesfeuerwehrverband) erbrachte die Wehr Eigenleistungen von 7.860 Arbeitsstunden und beträchtlichen Geldmitteln aus der Kameradschaftskasse.
Dezember 2009 Der Brucker Künstler Hermann Pitow übergibt zwei Kunstwerke, ein Gemälde und eine Skulptur, welche den steirischen Ur-Feuerwehrmann darstellen soll, im Rahmen einer Übung an die Stadtfeuerwehr.
Jänner 2010 Ein spektakulärer Unfall ereignete sich in der Brucker Innenstadt. Nach einem Frontalcrash kam ein Auto vor der Einfahrt Fridrichallee auf dem Dach zu liegen.
Tierrettung aus der Mur: Ein Stierkalb war im Bereich des Bootshafens in Übelstein in die Mur gefallen. April 2010 Das Projekt "Herausforderung Wasser" wird im Brucker Rüsthaus vorgestellt. Die FF Bruck beteiligt sich am Exkursionsprogramm (Rüsthausführungen und Information) mit den Themenschwerpunkten: Wasser als Löschmittel, Trinkwasser als Grundnahrungsmittel, Umweltschutz = Schutz der Wasservorkommen, Hochwasser als Bedrohung, Gefahren im Wasser.
Mai 2010
Juni 2010 Bergung eines alten Amphibienfahrzeuges (VW 166) aus der Mur im Bereich des Bootshafens Übelstein.
Juli 2010 Eine belgische Pfadfindergruppe (Pioniers de Sibret) besucht die Feuerwehr.
August 2010
September 2010 "140 Jahre Landesfeuerwehrverband Steiermark" in Bruck an der Mur:
Fortsetzung folgt ... Impressum: |
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