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Strategische Projekte der Stadt Bruck an der Mur



Bürozeiten

Bürgerbüro

Das Bürgerbüro steht Ihnen von Montag bis Donnerstag von 7.30 bis 16.30 Uhr sowie Freitag von 7.30 bis 12:30 Uhr zur Verfügung.

Bürozeiten in den Fachbereichen

Für den Kundenverkehr stehen wir Ihnen Montag bis Freitag von 8 bis 12 Uhr und Montag, Dienstag und Donnerstag von 14 bis 15 Uhr zur Verfügung.

Kontakt

Tel.: +43 (0)3862 - 890
Email: stadt@bruckmur.at


 

Wasserversorgung

Reines, hochwertiges Trinkwasser gilt als einer der wertvollsten Schätze unserer Zeit. Wir sind in der glücklichen geologischen Lage, auf ausreichend Wasser in höchs­ter Qua­li­tät zu­g­rei­fen zu kön­nen. Es sind je­doch um­fang­rei­che tech­ni­sche Ein­rich­tun­gen not­wen­dig, da­mit in je­dem an das Was­ser­ver­sor­gungs­netz an­ge­sch­los­se­nen Haus­halt an je­dem Ort zu je­der Zeit Was­ser in höchs­ter Qua­li­tät aus dem Was­s­er­hahn fließt.

Wir sind uns un­se­rer Ver­ant­wor­tung be­wusst!

Wir sichern die lü­cken­lo­se Ver­sor­gung der Be­völ­ke­rung mit sau­be­rem Was­ser und be­t­reu­en bzw. war­ten die öf­f­ent­li­chen Was­ser­ver­sor­gungs­an­la­gen und för­dern, spei­chern und ver­tei­len das be­nö­t­ig­te Trink­was­ser in bes­ter Was­ser­qua­li­tät.

Wasserbetrieb der Stadt Bruck
Betriebsleiter
Ing. Franz Kirl
Rathaus: 2. Stock, Zimmer: D.05
Tel.: +43 (0)3862 - 890 DW 6500
Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Geologie

Das Bru­cker Trink­was­ser wird dem quartä­ren Grund­was­ser­lei­ter des Mur­ta­les ent­nom­men. Das Grund­was­ser, das über ver­si­ckern­de Nie­der­schlä­ge Teil des Was­ser­k­reis­lau­fes ist, wird an den Tal­flan­ken und im Un­ter­grund durch meist dich­te Ge­stei­ne be­g­renzt. Es be­wegt sich im Po­ren­raum des aus San­den und Schot­tern be­ste­hen­den Grund­was­ser­kör­pers ent­lang des Mur­ta­les von West nach Ost (Po­ren­grund­was­ser).

In Ab­hän­gig­keit jah­res­zeit­li­cher Nie­der­schlä­ge schwankt der Grund­was­ser­spie­gel zwi­schen 8 und 10 m un­ter dem Ge­län­de. Die zwi­schen Ge­län­de­ober­fläche und Grund­was­ser­lei­ter lie­gen­den, über 1 Me­ter mäch­ti­gen, sch­lecht durch­läs­si­gen Ton- oder Lehm­la­gen (Deck­schich­ten) schüt­zen das Was­ser vor Ve­r­un­r­ei­ni­gun­gen von der Erd­ober­fläche. Sie ver­hin­dern nicht nur das Ein­drin­gen von was­ser­ge­fähr­de­nen Stof­fen, son­dern sor­gen auch für die na­tür­li­che Fil­te­rung und Rei­ni­gung des in den Un­ter­grund vor­drin­gen­den Nie­der­schlags­was­sers.

Zum Schutz der Deck­schich­ten und des dar­un­ter lie­gen­den Was­sers wur­den von Sei­ten der Be­hör­de Schutz­zo­nen und Schon­ge­bie­te aus­ge­wie­sen. Inn­er­halb die­ses ge­schütz­ten Areals (ca. 34 ha) sind be­stimm­te Tä­tig­kei­ten wie Gra­bun­gen, Bau von Schot­ter­gru­ben etc. ver­bo­ten, ein­ge­schränkt oder nur un­ter be­stimm­ten Aufla­gen mög­lich.


 

Anlagen

Der Groß­teil des in Bruck an der Mur be­nö­t­ig­ten Trink­was­sers wird von den Stadt­wer­ken Bruck selbst ge­för­dert. Die För­der­an­la­gen um­fas­sen zwei Grund­was­ser­brun­nen und ei­ne Qu­ell­fas­sung. Zu­sätz­lich sind die Bru­cker Was­ser­ver­sor­gungs­an­la­gen an die Zen­tral­was­ser­ver­sor­gung Hoch­schwab Süd an­ge­sch­los­sen. Das er­mög­licht auch den Be­zug von Hoch­schw­ab­was­ser.

Kern­stück der Was­ser­ver­sor­gung ist ein 18 m tie­fer, in Schacht­bau­wei­se aus­ge­führ­ter Ho­ri­zon­tal­fil­ter­brun­nen. Das Was­ser fließt in ei­ner Tie­fe von 16,5 m über 16 stern­för­mig und ho­ri­zon­tal in den Schot­t­er­kör­per ein­ge­bau­te Fil­ter­roh­re in den Brun­nen. Zur Was­ser­ent­nah­me sind drei Un­ter­was­ser­pum­pen ein­ge­baut. Die ma­xi­mal mög­li­che Ent­nah­me­men­ge be­trägt 120 Li­ter/Se­kun­de. Der­zeit wer­den durch­schnitt­lich 35 Li­ter/Se­kun­de (30 % der be­wil­lig­ten För­der­men­ge) be­nö­t­igt.

Der zwei­te Brun­nen und die Qu­ell­fas­sung wer­den für die Er­satz- und Not­was­ser­ver­sor­gung in Be­reit­schaft ge­hal­ten.

Die Ge­samt­län­ge des Bru­cker Was­ser­ver­tei­lungs­net­zes (Trans­port-, Ver­sor­gungs- und Haus­an­schluss­lei­tun­gen) be­trägt rund 100 km. Dem Ver­sor­gungs­netz sind 6 Druck­s­tei­ge­rungs­an­la­gen, 232 Hy­dran­ten und 6 Hoch­be­häl­ter mit ei­nem Ge­samt­fas­sungs­ver­mö­gen von 5.180 m³  zwi­schen­ge­schal­tet, wo­bei die Hoch­be­häl­ter nicht nur der Be­vor­ra­tung son­dern auch der Druck­sta­bi­li­sie­rung die­nen.

Eckdaten     
Anzahl der Hausanschlüsse:                                           2.215
Gesamtförderung:                                     1,146.748 m³/Jahr
Tagesverbrauch mittel:                                             3.133 m³
Pro-Kopf-Verbrauch (Haushalt und Gewerbe):     179 l/Tag

 

Wasserqualität

Trink­was­ser ist das am st­rengs­ten kon­trol­lier­te Le­bens­mit­tel. Be­vor es in die Haus­hal­te kommt, wird es an al­len we­sent­li­chen Stel­len, wo Ve­r­un­r­ei­ni­gun­gen auf­t­re­ten könn­ten, über­prüft. Da­für ist von der Ge­sund­heits­be­hör­de ein aus­führ­li­ches Un­ter­su­chung­s­pro­gramm fest­ge­legt.

Ein ge­setz­lich au­to­ri­sier­tes La­bor für Trink­was­ser­un­ter­su­chun­gen ent­nimmt vier­tel­jähr­lich Was­ser­pro­ben und ana­ly­siert die Was­ser­in­halts­stof­fe (Pa­ra­me­ter):

  • che­misch-phy­si­ka­lisch: Ge­ruch, Tr­übung, pH-Wert, Was­s­er­här­te, na­tür­li­che Zu­sam­men­set­zung, Rück­stän­de von Schad­stof­fen wie Pflan­zen­schutz­mit­tel, Schwer­me­tal­le, Ni­t­ra­te, Koh­len­was­ser­stof­fe etc..
  • bak­te­rio­lo­gisch: Bak­te­ri­en, Kei­me (z.B. Ve­r­un­r­ei­ni­gung durch Aus­schei­dung von Tie­ren oder Men­schen).

Im Zu­ge die­ser Kon­trol­len ist auf An­fra­ge auch die Über­prü­fung von pri­va­ten Haus­brun­nen mög­lich.

Ge­mäß Trink­was­ser­ver­ord­nung ist zu­sätz­lich al­le 5 Jah­re ei­ne Voll­un­ter­su­chung (Prüf­be­richt) vor­ge­schrie­ben.

Als Was­ser­ver­sor­ger sind wir für die Was­ser­qua­li­tät bis zur Über­ga­be an den Ab­neh­mer ver­ant­wort­lich. Ab der Über­ga­be­s­tel­le (Was­ser­zähl­an­la­ge) trägt der Be­sit­zer bzw. der Be­t­rei­ber der Haus­an­la­ge die Ver­ant­wor­tung. Män­gel an der Haus­in­stal­la­ti­on oder sch­lecht ge­war­te­te bzw. zu nie­d­rig ein­ge­s­tell­te Boi­ler (un­ter 60 ° C) kön­nen die Qua­li­tät des Was­sers be­ein­träch­ti­gen oder so­gar zur Brut­stät­te von Krank­heit­s­er­re­gern wer­den.

Trotz der her­vor­ra­gen­den Qua­li­tät be­vor­zu­gen vie­le Kon­su­men­ten ab­ge­füll­tes Mi­ne­ral­was­ser aus Fla­schen. Schat­ten­sei­ten die­ser Ent­wick­lung sind  die Be­las­tung der Um­welt (Kunst­stoff­fla­schen­her­stel­lung und -ent­s­or­gung, Trans­port, Küh­lung u.s.w.) und  der ho­he Preis, denn Was­ser in Fla­schen ist bis zu 500 mal teu­rer als Lei­tungs­was­ser.

>>> Prüfbericht

 

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